„Blühstreifenprojekt 2.0“ in Bruchköbel

(pm/ea) – Die Initiative „Wir machen Bruchköbel bunter“ wurde mit großer Unterstützung der Ortslandwirte zum zweiten Mal in allen Stadtteilen durchgeführt. Dabei stellte die Stadt Bruchköbel eine Blühsaatgutmischung und die Landwirte ihre Ackerflächen kostenlos zur Verfügung.

Die speziell für Ackerflächen ausgewiesene bienenfreundliche Saatgutmischung wurde im Frühjahr als Ackerrandstreifensaat ausgesät.

Aufgrund des niederschlagsreichen Frühjahres konnten sich nicht alle Blühbestände optimal entwickeln. Durch die vielen Niederschläge wurden Teile des Saatgutes freigewaschen und keimten dadurch schlechter auf, so dass dominierende Bestände der Hühner-Hirse, Ackerkratzdistel oder Melde schneller wuchsen. Anderen Ortes entwickelten sich die ausgesäten Arten der Phacelia, Kornblume, Ringelblumen, Sonnenblumen, Dill, Klatschmohn, Koriander, Schwarzkümmel, Saflor und verschiedene Kleearten besser.

Unter anderem können Blühflächen am Radweg an der Hohen Straße, Fechenmühle, Bruchköbel/Landwehr oder im Bereich des Naturschutzgebietes Krebsbachaue bewundert werden. Die ausgewählte Blühmischung blüht einjährig und beständig bis in den Spätsommer hinein. Neben Bienen und anderen Insektenarten finden auch Wildtiere auf diesen Flächen Nahrung und Schutz. Bruchköbels Erster Stadtrat Oliver Blum freut sich über die Bereitschaft der Landwirte die Artenvielfalt durch Blühstreifen in der Feldflur zu erhöhen und aufgrund ihrer linienhaften Struktur zur Vernetzung von Biotopen beizutragen.

Auf dem Foto: Die Stadtverwaltung vertreten durch den Ersten Stadtrat Oliver Blum (3. von links) und Frau Rebekka Lederer freuten sich gemeinsam mit den Ortslandwirten Herrn Hubert Büttner, Herrn Hans-Walter Schäfer, Herrn Jürgen Schmidt und Herrn Andreas Spors über den artenreichen Blühstreifen am Betrieb der Familie Spors

Foto: PM

Anzeige