Waldorfschule in Hanau

(pm/ea) – Der Hanauer Waldorfschul- und Kindergartenverein hat jüngst bekannt gegeben, dass er plant, eine Freie Waldorf-Grundschule in Hanau zu eröffnen und auf der Suche nach einer passenden Immobilie sowie geeigneten Lehrkräften ist.

Die Genehmigung für das Vorhaben habe der Verein bereits von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Hessen E.V. erhalten.

Für Oberbürgermeister Claus Kaminsky sind das gute Nachrichten. Er begrüßt die Pläne der aktiven Vereinsmitglieder, die sich zumeist aus engagierten Eltern von Waldorfkindergartenkindern zusammensetzten: „Wir heißen eine Waldorfgrundschule in Hanau herzlich willkommen. Die Stadt verfügt bereits über eine vielfältige Schullandschaft, die durch die Gründung eine solchen Schule um eine weitere Facette erweitert würde“, sagt das Stadtoberhaupt. Da Hanau sich so rasant entwickle und seine Einwohnerzahl seit zehn Jahren stetig anwachse, freue man sich über jedes zusätzliche Bildungsangebot. „Wir sind kurz davor Großstadt zu werden und streben zudem die Kreisfreiheit an, daher begrüßen wir Vielfalt und individuelle Wahlmöglichkeiten – insbesondere auch auf dem Bildungssektor – mit ganzem Herzen“, betont der OB.

Auch bei Bürgermeister und Bildungsdezernent Axel Weiss-Thiel stößt die geplante Schulgründung auf positive Resonanz. In ersten Gesprächen mit den Initiatoren bot er seine Unterstützung bei dem Projekt an, betonte aber, dass das geplante Schulprojekt zuerst einmal durch das Staatliche Schulamt genehmigt werden müsse. „Sollte dieser Schritt erfolgt und das Waldorfgrundschul-Projekt vom Schulamt abgesegnet sein, würde die Stadt Hanau die Möglichkeit einer städtischen Bürgschaft prüfen“, so Weiss-Thiel. Da der Waldorfschul- und Kindergarten Verein einen sehr ehrgeizigen Zeitplan verfolgt und plant bereits zum Schuljahr 2020/21 den Schulbetrieb aufzunehmen, empfiehlt der Schuldezernent den Initiatoren sich für den Anfang nach einer Immobilie umzusehen, die als Startprovisorium genutzt werden könne. „Wenn die Grundschule dort erst einmal den Betrieb aufgenommen hat, können sich die Initiatoren dann in aller Ruhe nach einer perfekten Immobile umsehen oder sogar ein Bauvorhaben planen“, schlägt der Schuldezernent vor. „Natürlich unterstützen wir sehr gerne bei der Suche nach Räumlichkeiten oder einen geeigneten Bauplatz für die geplante Schule“, betonen Oberbürgermeister Kaminsky und Bürgermeister Weiss-Thiel.

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