Großes Frankfurter Stadtgeläute stimmt auf Pfingsten ein

(pm/ea) – Am Samstag, 18. Mai, lockt das Große Stadtgeläute wieder zahlreiche Frankfurterinnen und Frankfurter sowie Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt. Von 16.30 Uhr bis 17 Uhr stimmen die Glocken der Innenstadtkirchen auf die Pfingstfeiertage ein.

Viele nehmen das einzigartige Klangerlebnis traditionell zum Anlass, während eines Spaziergangs durch das Stadtzentrum das halbstündige Glockenkonzert zu genießen.

„Das Große Stadtgeläute bildet einen wunderbaren Rahmen für ein schönes Gemeinschaftserlebnis: bei einem Bummel durch die Innenstadt das Glockenkonzert auf sich wirken zu lassen“, sagt der für die Dotationskirchen zuständige Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff. „Jede der beteiligten Kirchen hat ein eigenständiges, sehr unterschiedliches Geläute, das sich harmonisch einfügt. Durch die verschiedenen Glockengrößen und Klöppel bedingt, breitet sich der Schall ganz unterschiedlich aus und ergibt je nach Standort ein etwas anderes Klangbild. Gelegenheit zum Zuhören gibt es dabei nur viermal im Jahr – auf diese Weise bleibt das Stadtgeläute etwas ganz Besonderes.“

Das Große Stadtgeläute erklingt jeweils an den Samstagen vor Ostern, Pfingsten und dem 1. Advent sowie an Heiligabend. Als Ergänzung oder Alternative gibt es sowohl eine CD als auch eine Audiodatei, die am Pfingstwochenende auf der Internetseite der Stadt Frankfurt freigeschaltet wird. So kann man die Onlineversion zu Hause auf dem Computer oder auf dem Handy online unter frankfurt.de anhören.

Es erschallen insgesamt 50 Glocken von zehn Kirchen in einer festgelegten Reihenfolge und in perfekter Abstimmung aufeinander. Die beliebtesten Standorte zum Zuhören sind die Hauptwache, der Liebfrauenberg, der Paulsplatz, der Römerberg und der Eiserne Steg. Einen speziellen Ort, um das Große Stadtgeläut am besten zu hören, gibt es nicht: Um es aktiv mitzuerleben, bietet sich ein kleiner Rundgang durch die Innenstadt an.

Das erste Läuten aller Frankfurter Glocken ist bereits zur Begräbnisfeier von Kaiser Ludwig IV im Jahr 1347 belegt. Die Komposition des Großen Stadtgeläutes geht allerdings auf den Mainzer Glockensachverständigen Professor Paul Smets zurück, der das Klangbild 1954 zusammengestellt und die klanglichen Dispositionen aller einbezogenen Kirchen aufeinander abgestimmt hat.

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