Fasten-Essen zum Misereor Sonntag in Bruchköbel

(pm/ea) – Auch 2024 lädt der Missio-Kreis der Bruchköbeler Pfarrgemeinde Erlöser der Welt zum Fasten-Essen ein.

Fasten heißt Fragen: Woraus lebe ich? Wofür setzen wir uns ein? Was können wir teilen? In der Fastenaktion finden wir Antworten und handeln gemeinsam. Gegen globale Ungerechtigkeit. Die Fastenaktion steht jährlich unter einem anderen Leitwort und rückt damit ein Land des globalen Südens und ausgewählte Projektpartner Misereors in den Fokus. 2024 ist es Kolumbien. Das Leitwort 2024 lautet: Interessiert mich die Bohne. Die Bohne ist als eines der wichtigsten Nahrungsmittel Kolumbiens bekannt. Die Herkunft des Sprichwortes „nicht die Bohne“ rührt daher, dass eine einzelne Bohne nicht von Belang ist. Schließlich braucht es eine Vielzahl von Bohnen, um ein Gericht zu kochen. Misereor hingegen geht es um die einzelne Bohne, jeden einzelnen Menschen. Gemeinsam mit den Projektpartnern will Misereor die lokale Bevölkerung Kolumbiens stärken und Ernährungssouveränität ermöglichen. Eine gute Ernährung für alle braucht Vielfalt vom Acker bis auf den Teller und eine gerechtere Verteilung. Deshalb geht es bei der Fastenaktion darum, das Bewusstsein für den Wert der landwirtschaftlich erzeugten Lebensmittel und eine gesunde Ernährung zu schärfen. Dazu gehört auch die Agrar-Produktion und den eigenen Konsum in Deutschland zu hinterfragen. Denn das Ziel ist, diese Welt zu einem lebenswerten Ort für Alle zu machen.

Am Misereor-Sonntag, 17. März 2024 ab ca. 11.30 Uhr sind alle herzlich im Don-Bosco-Haus in der Varangeviller 26 willkommen. Es gibt eingelegte Matjesheringe nach altbewährtem Rezept mit Pellkartoffeln. Für nicht Heringsesser gibt es Kräuterquark mit Pellkartoffeln.

Wie auch im vergangenen Jahr geht der Erlös des Fasten-Essens nach Kikwit in der Republik Kongo der Heimatgemeinde von Pfr. Eric Mambu. Dort entsteht gerade ein Seelsorge- Zentrum für die vielen Gläubigen. Eine Kirche gibt es bereits, es fehlen noch entsprechende Nebengebäude, dass die Priester ihren wichtigen seelsorgerischen Aufgaben vor Ort nachkommen können.

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