Sternsinger bei OB Kaminsky zu Gast

(pm/ea) – Wem denn die gesammelten Spenden zugutekämen, wollte Oberbürgermeister Claus Kaminsky von den ihn besuchenden Sternsingern wissen. Also berichteten die elf Jungen und Mädchen, dass das Geld vor allem für gehandicapte Kinder aus dem Sudan bestimmt sei, die eine Arm- oder Beinprothese brauchen.

Getreu dem Motto der diesjährigen katholischen Aktion Dreikönigssingen „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Der OB würdigte diesen Einsatz für „Kinder, denen es schlechter geht als gemeinhin bei uns“ und beschenkte die Sternsinger über die Geldspende hinaus mit Schokolade.

Pandemie-bedingt fand die traditionelle Übergabe des Segens Gottes für das Rathaus wieder im Freien am Brüder-Grimm-Denkmal statt und nicht auf dem OB-Flur. Die Sternsinger brachten Kaminsky mit zwei Strophen aus dem Lied „Stern über Bethlehem“ auch ein kleines Ständchen, ehe sich alle zum Gruppenfoto aufstellten.

Gemeindereferent Maurice Raschauer und einige Eltern begleiteten die Kinder aus dem Hanauer Pfarreiverbund St. Klara und Franziskus, der italienischen Katholischen Gemeinde und der spanischsprachigen Gemeinde. In der Stadtpfarrkirche Mariae Namen waren im Sonntagsgottesdienst die Sternsinger sowie die anwesenden Gläubigen über das diesjährige Projekt der seit 1959 in allen deutschen Bistümern stattfindenden Hilfsaktion informiert worden. Hausbesuche der Hanauer Sternsinger fanden in diesem Jahr wegen Corona nicht statt, sie überbrachten den Segen unter Einhalten der Hygieneregeln mit mehreren Gruppen nur einigen wenigen Institutionen.

Die jährliche katholische Sternsinger-Aktion in Deutschland gilt als weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Das Geld kommt stets Hilfsprojekten in verschiedenen Ländern zugute. 1959 wurde dieser sogenannte Heischebrauch wiederbelebt, der zurück geht auf das 16. Jahrhundert.

Foto: Stadt Hanau

 

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