Mit Handy und Haftbefehl am Steuer unterwegs

(pm/ea) – Auf einen auf der B 43a in Richtung Dieburg fahrenden Mercedes-Lenker wurden Beamte der Polizeiautobahnstation am Montagvormittag, gegen 9.30 Uhr, aufmerksam, da dieser während der Fahrt ein Smartphone in der Hand hielt.

Aufgrund des Handyverstoßes entschloss sich die Streife, den Wagen in Höhe Hanau-Hafen anzuhalten und den Fahrer zu kontrollieren. Der 49-Jährige führte keine Ausweisdokumente mit sich und gab zunächst falsche Personalien an, was sich bei einer Überprüfung bestätigte, wie die Polizei weiter berichtete.

Nach weiteren Versuchen der Täuschung teilte er schließlich seine „richtigen“ Personalien mit. Hierbei ergab sich dann, dass der Mann bereits hinreichend polizeilich bekannt ist sowie ein aktueller Haftbefehl wegen des „Vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis“ bestand. Zudem bestand eine Sperrfrist für die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis bis zum Frühjahr diesen Jahres, weshalb der 49-Jährige erneut ohne Fahrerlaubnis unterwegs war.

Er wurde vorläufig festgenommen. Auf der Fahrt zur Dienststelle räumte er zudem das Rauchen eines Joints am Vorabend ein. Ein anschließend auf der Wache durchgeführter Drogen-Schnelltest zeigte ein positives Ergebnis an, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Die Vollstreckung des Haftbefehls war mit einer Zahlung von rund 2.680 Euro abwendbar. Das Geld brachten Bekannte auf die Wache, weshalb der Mercedes-Fahrer zwar wieder auf freiem Fuß ist, jedoch nun mit einer Vielzahl an „neuen“ Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren konfrontiert ist.

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