Hanauer Weihnachtsmarkt beginnt am 22. November – Weniger Hütten und mehr Platz

(pm/ea) – „Er wird anders als wir ihn in Erinnerung haben. Aber auch in der neuen Form wird der Hanauer Weihnachtsmarkt auf seinem angestammten Platz im Herzen der Innenstadt durch ein stimmungsvolles Ambiente und ein abwechslungsreiches Angebot eine hohe Anziehungskraft entwickeln und den Menschen der Region die Adventszeit verschönern“, freut sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Der Magistrat hatte in seiner Sitzung am Montag die grundsätzliche Entscheidung zugunsten des Budenzaubers auf dem Marktplatz getroffen. „Durch eine Reduzierung der Hütten um 10 können die Abstände zwischen den Ständen vergrößert werden“, macht der OB deutlich, dass in Zeiten von Corona manches neu gedacht werden muss, und ergänzt, dass beispielsweise der Verzicht auf den Weihnachtsbaum-Verkauf eine weitere Möglichkeit zur Entzerrung schaffe, so dass Wege und Begegnungsflächen deutlich großzügiger gestaltet werden könnten als in früheren Jahren. „Das wird der Atmosphäre aber keinen Abbruch tun.“

Wie schon in 2017 und 2018 wird der Hanauer Weihnachtsmarkt seine Pforten bereits am Montag nach Totensonntag und nicht erst am Freitag vor dem 1. Advent öffnen. Mit diesem früheren Start will man nach dem Worten des OBs der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Schausteller Rechnung tragen und ihnen ein größtmögliches Zeitfenster zum Betrieb ihrer Geschäfte bieten. Vom 22. November bis 22. Dezember ist der Weihnachtsmarkt dann täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Geplant sind derzeit rund 65 Verkaufsstände bzw. Hütten, darunter auch drei, die jenen zur Verfügung gestellt werden, die sich sonst üblicherweise im Neustädter Rathaus am Künstlerweihnachtsmarkt beteiligen. Die durch das Ordnungsamt erstellten Regelungen sehen darüber hinaus vor, dass auch karitative Anbieter auf dem Marktplatz bevorzugt berücksichtigt werden sollen.

Für Kunsthandwerk und Kunst gibt es aber in der Vorweihnachtszeit noch einen weiteren Platz. Eigens dafür werden im Fronhof, wo seit geraumer Zeit die „Wirtschaft im Hof“ für Besucherfrequenz und mehr Leben in der Altstadt sorgt, zwölf Hütten aufgestellt, die jeweils vor den Adventssonntagen von Donnerstag bis Sonntag von Kunstschaffenden genutzt werden können. Ergänzt wird dieses Konzept, das unter dem Titel „Wintergold“ ganz bewusst an die erfolgreiche Sommer-Reihe „Abendgold“ anknüpfen will, durch Live-Musik an einigen Abenden. Wie Bernd Michel vom städtischen Veranstaltungsbüro erläutert, war die Idee zu diesem ausgelagerten Künstlerweihnachtsmarkt bereits im vergangenen Jahr geboren, konnte aber wegen der Pandemie nicht umgesetzt werden. Jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass die Corona-Lage stabil bleibt und diese besondere Form des Weihnachtsmarktes wie geplant stattfinden kann.

„Wir hoffen, dass wir auf das Einzäunen des Marktplatzes und Zugangskontrollen verzichten werden können“, so Ordnungsdezernent Thomas Morlock. Das sei aber zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht abschließend zu entscheiden. Sicher ist nach seinen Worten, dass die Stadtpolizei und zusätzliche Sicherheitskräfte Streife auf dem Areal laufen werden, um sicherzustellen, dass die Maßgaben des dann gültigen Hygienekonzepts auch eingehalten werden. Geplant ist auch schon heute, dass für die Teambesetzungen der Stände die 3-G-Regel gilt. Alles Weitere wird in enger Abstimmung mit den Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises geregelt und „unter Umständen auch kurzfristig der aktuellen Lage angepasst“.

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