„Die GBS startet digital durch“: Digitales Lernen an der Georg-Büchner-Schule

(pm/ea) – Das GBS-Konzept für den Distanzunterricht heißt: Unterricht nach Plan. Das klingt einfach und doch ist es im Jahr 2021 an deutschen Schulen nicht selbstverständlich, wie die GBS in einer Pressemitteilung berichtet.


Bereits vor dem Lockdown wurden an der GBS Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Internetzugang hatten, mit Ipads auf Leihbasis ausgestattet. So konnte direkt nach den Winterferien mit dem digitalen Live-Unterricht in den Jahrgängen 5-8 begonnen werden. Dabei findet der Live-Unterricht über das von der Schule zur Verfügung gestellte Teams-Programm entsprechend des Stundenplans statt. Dieses Vorgehen bietet den Lernenden feste Lernzeiten und den Eltern die Sicherheit, dass sich ihre Kinder am Vormittag sinnvoll beschäftigen.

„Nachdem beim ersten Lockdown noch einige technischen Herausforderungen zu meistern waren, ist es nun wirklich toll zu sehen, wie die GBS-Schüler gekonnt am Distanzunterricht teilnehmen“, so die Schulleiterin Stefanie Smith. Unterricht findet live mit den Lehrkräften statt, Aufgaben werden digital bearbeitet und Schüler halten sogar Präsentationen während des Online-Unterrichts. Auch Gruppenarbeit findet in sogenannten Breakout-Rooms statt, um das so wichtige soziale Miteinander besonders im Moment weiter zu fördern.

Dass dabei nicht nur die Hauptfächer Unterricht machen können, zeigen zum Beispiel die Sportlehrer, unter deren Leitung kleine Fitnessvideos und Sportchallenges gestaltet werden. Auch Kunstunterricht findet digital unter Anleitung der Lehrkräfte statt: Beispielsweise entstehen aus einfachen Mitteln wie Plastikmüll aus dem Haushalt Tierplastiken nach dem Vorbild verschiedener Künstler.

Aber nicht nur für die Schüler bietet die erzwungene digitale Mediennutzung neue Möglichkeiten. Die Lehrkräfte der GBS werden über interne Online-Fortbildungen regelmäßig geschult, um ihre Medienkompetenz auszubauen und neue Ideen für den Online-Unterricht zu entwickeln.

So kann der schwierigen Coronasituation am Ende doch etwas Gutes abgewonnen werden, weil hier in Sachen Medienkompetenz für alle Beteiligten ganz große Schritte gegangen werden.

 

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