Kreis-Gesundheitsamt meldet 179 Corona-Neuinfektionen und 18 Todesfälle

(pm/ea) – Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Dienstag 179 neue laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und 18 weitere Todesfälle gemeldet.

Die Sieben-Tagesinzidenz, die seit Mitte November in dieser Woche im Main-Kinzig-Kreis erstmals wieder unter die Marke von 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner hochgerechnet gerutscht ist, liegt seit gestern fast unverändert bei 160. Durch die Feiertage ist davon auszugehen, dass aus dieser Verbesserung bei der Inzidenz noch kein verlässlicher Trend abzulesen ist, da über die Feiertage und dem folgenden Sonntag deutlich weniger getestet wurde, so die Kreispressestelle in der Mitteilung.

Die Verstorbenen wohnten in Hanau (12), Birstein, Großkrotzenburg, Maintal, Nidderau, Schlüchtern und Schöneck. Nachdem zehn Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl derjenigen Menschen, die sich seit März mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 10.837. 8661 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 214 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben.

Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern ist weiterhin angespannt. Dort werden 165 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 142 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis ihren Wohnort haben. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 29 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 15 Patienten und Patientinnen.

Die von den 179 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (58), Maintal (13), Bruchköbel (9), Großkrotzenburg (9), Linsengericht (9), Bad Soden-Salmünster (8), Freigericht (8), Erlensee (7), Langenselbold (5), Brachttal (5), Nidderau (5), Biebergemünd (4), Schlüchtern (4), Sinntal (4), Neuberg (3), Gelnhausen (3), Steinau (3), Wächtersbach (3), Gründau (3), Birstein (3), Hasselroth (3), Rodenbach (2), Bad Orb, Hammersbach, Jossgrund, Niederdorfelden, Ronneburg und Schöneck. Zwei Fälle wurden nicht zugeordnet.

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