Wasserbüffeln steht ausreichend Wasser zur Verfügung – Dauerkritiker gefährden Erlenseer Wasserbüffelprojekt

(ms/ea) – Der von einigen Bürgern ständig vorgebrachten Kritik, die Wasserbüffel würden verdursten, fehlt zwar jede objektive Grundlage, dennoch wurde dieses Thema bei einem Vor-Ort-Termin, an dem über die ökologische Aufwertung der Flächen informiert wurde, von den Verantwortlichen angesprochen, zumal auch Drohungen ausgesprochen worden seien, man werde Medien darüber informieren, dass in Erlensee Tiere verdursten.

Dass dieser Vorwurf den Tatbestand der Verleumdung beinhalte, verdeutlichte Bürgermeister Stefan Erb, der sich gegen die unsachgemäße Kritik noch einmal verwahrte. Erste Stadträtin Birgit Behr, die als Wasserbüffelbeauftragte ohnehin immer ein Auge auf die Tiere wirft, betonte, dass man natürlich auf Anregungen und Kriktik von besorgten Bürgern gerne eingehe, allerdings können die in letzter Zeit massiv vorgetragenen Vorwürfe, man lasse die Tiere verdursten, zunehmend das seit 10 Jahren so erfolgreich durchgeführte Wasserbüffelprojekt gefährden. „Wir wollen den Herdenbesitzer einer solch unsachgemäßen Kritik natürlich nicht endlos aussetzen, daher appellieren wir an alle, sich vor Ort über die wahre Situation zu informieren“, so Bürgermeister Stefan Erb und Birgit Behr.

Dass die Tiere in einer so guten Verfassung seien, sieht man auch an ihrem Verhalten, erläutert Günther Hunold, zuständiger Projektleiter beim Hessischen Forstamt, der abwechselnd mit Herdenbesitzer Veit Leinberger die Tiere täglich besucht.

Günter Hunold wollte bei dem anberaumten Termin vor Ort eigentlich die in Kürze anlaufenden Arbeiten zur ökologischen Aufwertung der Wiesenflächen erörtern, ging aber zunächst noch einmal auf das Thema Wasser ein. „Selbst in den trockenen Vorjahren stand immer genug Wasser für die Büffel zur Verfügung. Dies liegt schon allein daran, dass das angrenzende Wasserwerk das bei der wöchentlichen Filterspülung anfallende Rückspülwasser in die Weideswiesen einleitet, immerhin 50.000 Liter pro Spülvorgang“, so Hunold.

Dass das vorhandene Wasser nicht immer für Besucher sichtbar ist, liegt auch daran, dass Gräben zugewachsen sind. Zukünftig werde das Wasser aber wohl klarer zu erkennen sein, da im Rahmen der ohnehin geplanten ökologischen Aufwertung der Fläche Teile der Gräben von Pflanzen geräumt würden, um Insekten und bestimmten Pflanzenarten mehr Raum zu geben. Diese Maßnahmen, die Günter Hunold vor Ort ausführlich erläuterte, hätten dann hoffentlich auch den Nebeneffekt, dass auch dem letzten Kritiker klar werde, dass selbstverständlich genügend Wasser zur Verfügung stehe, wie er abschließend betonte.

„Es wäre wirklich schade, wenn aufgrund von unbegründeter Dauerkritik und ausgesprochenen Drohungen das Projekt gefährdet und den Erlenseern ihre Büffel genommen würden“, so die einhellige Meinung der Verantwortlichen.

Auf dem Titelfoto (v.l.) : Günter Hunold, Erste Stadträtin Birgit Behr, Bürgermeister Stefan Erb und Veit Leinberger

Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld

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