Selbolder Stadtparlament berät über mögliche Öffnung des Freibades und des Strandbades

(pm/ea) – „Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langenselbold wird bereits am 22. Juni über die mögliche Öffnung des Freibades und des Strandbades Kinzigsee entscheiden“, teilen Stadtverordnetenvorsteher Tobias Dillmann und Bürgermeister Timo Greuel in einer Pressemitteilung mit.

So hätten sowohl Politik als auch Verwaltung ein vitales Interesse daran, die Entscheidung so schnell als irgend möglich herbeizuführen. „Die Verwaltung hat die Prozesse noch einmal überprüft und wir haben uns miteinander ins Benehmen gesetzt. In der Folge kann die Stadtverordnetenversammlung, wenn sie den dann vorliegenden Antrag mit der hierfür nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit auf die Tagesordnung nimmt, bereits kommenden Montag die Weichen für Badespaß in Selbold stellen“, weiß Dillmann zu berichten.

Nachdem die Arbeitsgruppe Freibad/Strandbad, der Vertreter aller im Parlament vertretenen Fraktionen angehören, zurückliegend in zwei Sitzungen gemeinsam mit der Verwaltung ergebnisoffen und transparent über mögliche Szenarien diskutierte, werde nun der Vorschlag ins Parlament Einzug halten, das Freibad unter Einhaltung der hygienischen und abstandsregulierenden Vorgaben zu öffnen“, so Timo Greuel weiter.

Die aus der Öffnung des Freibades resultierenden Mehraufwendungen, die insbesondere auf den Einsatz zusätzlichen Security- und Reinigungspersonals, aber auch auf die Herstellung der Infrastruktur, wie beispielsweise die Einführung eines Online-Ticketing-Systems zurückzuführen sind, belaufen sich geschätzt auf rd. 150.000 €. Nach aktuellem Stand erscheint eine Öffnung des Strandbades hingegen unwahrscheinlich. Zu groß sei das Areal, dass es zu überwachen und zu kontrollieren gelte. Auch lägen die geschätzten Mehrkosten erkennbar höher als im Freibad.

Das letzte Wort haben jedoch die Stadtverordneten, die – wenn alles planmäßig verläuft – am Montagabend darüber entscheiden werden, welches der Bäder öffnen wird. Damit verbunden ist die Entscheidung, welchen finanziellen Aufwand die Stadt zu tragen bereit ist, um – wenn auch in deutlich eingeschränkter Form – auch oder gerade in diesen schwierigen Zeiten, ein passendes Freizeitangebot zu unterbreiten.

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