Am 4. Juli startet die Open-Air-Saison im Hanauer Amphitheater

(pm/ea) – „Am 4. Juli startet die Open-Air-Saison in unserem Amphitheater. Der Spielplan ist zwar noch nicht wieder so üppig wie gewohnt, aber dass wir überhaupt wieder Kultur vor Publikum anbieten können, ist ein gutes Zeichen“, freut sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass die Brüder-Grimm-Stadt als eine der ersten hessischen Kommunen wieder in ein organisiertes Kultur-Leben zurückkehren wird.

Bis Anfang Oktober soll die Spielzeit laufen – die nicht nur von Zuschauern im Amphitheater besucht werden kann, sondern die meisten Veranstaltungen werden auch live ins Internet übertragen. Für Juli sind die ersten Konzert- und Kulturveranstaltungen terminiert, weitere Veranstaltungen folgen. Soul, Funk, Folk, Hessen-Rock, Poetry Slam und auch Zirkuskunst für Kinder stehen auf dem Programm – live mit Rodgau Monotones, Bockband, Neue Philharmonie Frankfurt und vielen anderen mehr. In Zeiten von Corona steht der Gesundheitsschutz der Besucherinnen und Besucher an erster Stelle, so gelten im Amphitheater Abstands- und Hygieneregeln, es wird keine Abendkasse geben – die jeweils 99 Eintrittskarten können ab Freitag (19. Juni) und nur online über www.frankfurt-ticket.de erworben werden.

Bereits seit Mitte April bietet die Stadt Hanau ein abwechslungsreiches Live-Kultur- und Musikprogramm an, allerdings wegen Corona ohne Zuschauer im Internet: Unter dem Titel „HanauDaheim Online-Festival“ werden sie aus dem Comoedienhaus via Facebook und YouTube übertragen. Nun können wieder Zuschauer die Veranstaltungen hautnah in Hanau erleben, das Festival zieht ins Amphitheater. „Und nicht nur das: Die meisten der Veranstaltungen im Amphitheater werden wir auch wieder live übertragen – das ‚HanauDaheim Online-Festival‘ bleibt also ein neugewonnener, wertvoller Bestandteil der Hanauer Kulturlandschaft“, so Kaminsky. Da viel weniger Zuschauer als gewohnt in die Spielstätte kommen können, wird ihnen als Service ein besonderes Sitz-Gefühl geboten: Im Bistro-Stil stehen nicht nur zwei Stühle nebeneinander, sondern auch ein Tisch, auf dem die Gäste ihre Speisen und Getränke abstellen können. Normalerweise ist es nicht gestattet, diese mit ins Amphitheater zu nehmen – Corona macht’s möglich, dass die Veranstaltungen bei Bratwurst oder Flammkuchen (klassisch „Elsässer Art“ oder mit Lachs und Shrimps „Sylter Art“), Rot- oder Weißwein, Mineralwasser oder Bier und vielem weiteren mehr verfolgt werden können. Der Biergarten wird ebenso geöffnet sein. Im Amphitheater stehen Spender mit Desinfektionsmittel stehen bereit, das Tragen von Mund-Nase-Schutz ist nicht verpflichtend, wird aber gerne gesehen.

„Das Amphitheater bietet die Bedingungen, um den in der Corona-Zeit bestehenden Regeln nachkommen zu können“, sagt Bernd Michel vom städtischen Veranstaltungsbüro, das die Programmplanung und Organisation für „Hanau Daheim – der Sommer im Amphitheater“ übernimmt. Premiere ist am 4. Juli (Samstag) mit der traditionsreichen „Hanauer Musiknacht“ mit der Folk-Sängerin Kim, der für ihre gefühlvollen Text- und Musikstücke bekannten Gruppe „Dinners“ und der Coverband „Fayette“ (Eintritt 15 Euro). Am Freitag, 10. Juli, feiert „Garden of Delight – Celtic & Irish Folkrock“ 20jähriges Bühnenjubiläum (Eintritt 16 Euro).

Ein besonderer Höhepunkt wird das große Dankeschön des Ensembles der Brüder Grimm Festspiele: Am 11. Juli (Samstag) präsentieren sich die Darsteller der Festspiele, die dieses Jahr wegen Corona leider ausgefallen sind, bei ihrer traditionellen „Open Stage“. Von Musical-Gesang über Opern-Arien, Chansons und Comedy bis hin zu Seiltanz kann alles dabei sein – die Festspiel-Ensemblemitglieder gestalten ihr Programm selbst. In den vergangenen Jahren boten sie die beliebte Veranstaltung in der Orangerie von Schloss Philippsruhe an, dieses Jahr treten sie auf der Bühne des Amphitheaters auf. Eintrittskarten sind nicht käuflich erhältlich, sie werden als Dank für die großzügige Unterstützung an Förderer und Sponsoren vergeben. Alle Fans können live dabei sein, „Open Stage“ wird kostenlos im Internet übertragen.

Am 12. Juli (Sonntag) steht „Hänsel und Gretel – das Familien-Musical“ der Kleinen Oper Bad Homburg auf dem Plan. Das Stück für Kinder ab 5 Jahren wird nicht im Internet übertragen, es dauert etwa 60 Minuten (Eintritt 10 Euro). Im Amphitheater ist es dann möglich, dass Haushaltsgemeinschaften zusammengesetzt werden. Am 15. Juli (Mittwoch) kehrt eine der erfolgreichsten deutschen Coverbands zurück nach Hanau: die „Bockband“ (Eintritt 12 Euro). Live am Freitag, 17. Juli, gibt es eine der erfolgreichsten hessischen Rock- und Gute-Laune-Bands, die „Rodgau Monotones“ (Eintritt 25 Euro). Am Samstag, 18. Juli, werden Lieder auf Hessisch und Deutsch über die Liebe, das Leben und Lämmerspiel vom „Duo Ohrenschmaus & Friends“ gegeben (Eintritt 19 Euro). „Best of Hanauer Poetry Slam“ heißt es am 22. Juli (Mittwoch), moderiert von Dominique Macri, begleitet von Hanauer Musikerinnen und Musikern (Eintritt 13 Euro).
Das Wochenende 24. bis 26. Juli, für das eigentlich das Wilhelmsbader Wochenende als traditioneller Abschluss des leider abgesagten Hanauer Kultoursommers geplant war, startet am Freitag mit „Die kleine Sommernacht“ und dem Crossover-Programm der „Neuen Philharmonie Frankfurt“, die von Klassik über Balladen bis hin zu Rock’n’Roll ein breites Repertoire bietet (Eintritt 49 Euro) – das Feeling der Wilhelmsbader Sommernacht soll dann ins Amphitheater getragen werden. Mit der neun-köpfigen Band „Soul & Gebläse“ geht es am Samstag weiter, dank handgemachter Rock- und Soulklassiker ist für Partystimmung garantiert gesorgt (Eintritt 12 Euro). Finale ist am Sonntagmittag mit „Variete Flaxxini – Zirkuskunst für Kinder“. Der Zirkus mit viel Clownerie und Artistik ist für Kinder von 5 bis 10 Jahren geeignet, wird nicht im Internet übertragen und dauert etwa 45 Minuten. Im Amphitheater ist es dann wieder möglich, dass Haushaltsgemeinschaften zusammengesetzt werden (Eintritt 7 Euro). Am 31. Juli (Freitag) bilden der Hanauer Künstler Achim Dürr und Comedian Olaf Mill sowie weitere regionale Überraschungsgäste das Projekt „Stubbemussik“ – mit akustischen Instrumenten und Gesang in deutscher Sprache.

Für August und September steht sind weitere Veranstaltungen in Planung, sollte sich die Gesetzeslage ändern, kann die Zuschauerkapazität dann auch kurzfristig erhöht werden. Darüber hinaus steht das Amphitheater ab August auch Vereinen und Institutionen zur Verfügung. „Ob die Aufführung einer Tanzschule, das Konzert eines Musikvereins oder die Yoga-Stunde – wir können uns dort vieles vorstellen“, so Bernd Michel. Interessierte können sich per E-Mail an veranstaltungsbuero@hanau.de wenden.

„HanauDaheim – der Sommer im Amphitheater“ wird durch die Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Hanau, der Baugesellschaft Hanau, von Wilma Wohnen Süd, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkasse Hanau ermöglicht. Die meisten Veranstaltungen aus dem Amphitheater werden auf www.facebook.com/hanauerleben und www.YouTube.com/hanauerleben übertragen. Weitere Infos gibt es unter www.hanaudaheim.de/onlinefestival. Die Tickets für die Juli-Veranstaltungen sind ab Freitag (19. Juni) unter www.frankfurt-ticket.de online verfügbar.

Das gesamte Programm von „HanauDaheim – der Sommer im Amphitheater“ ist im Internet unter www.hanaudaheim.de/sommer zu finden und wird ständig aktualisiert. Dort werden auch die weiteren Sommerprogrammpunkte, insbesondere für Kinder und Jugendliche, von Ferienspielen bis hin zu Aktionstagen und der Reihe „Jugend im Käfig“, veröffentlicht.

 

Anzeige

„Platz der Begegnung und Vielfalt – „Say no to Racism“

Mannschaften wie „Refugees Maintal“, der Ringerclub Erlensee, die Floorballmannschaft, Roeens Friends oder auch die Jusos Rodenbach haben am Samstag ein erstes Fußballturnier im Schulsportgelände Erlensee durchführen können.

Weiterlesen