„Für einen Lebensabend in Würde“: Rehbein-Schüler spenden 660 Euro an Tierrefugium Hanau

(pm/ea) – In vielen Haushalten leben Haustiere, die liebevoll umsorgt werden. Es gibt aber auch viele Tiere, die kein solch glückliches Leben haben oder von ihren Besitzern nicht mehr gewollt sind. Diesen droht in der Folge oft der Tod. Eine Einrichtung, die diesen Tieren helfen will, ist das Tierrefugium in Hanau.

John D. Kraft, Gründer und Leiter des Gnadenhofs, erklärt: „Das Tierrefugium Hanau wurde gegründet, um gerade Tieren, die es im Leben besonders schwer hatten, ein dauerhaftes Zuhause zu geben. Behinderte, blinde, misshandelte, alte und schwache Tiere sollen hier erfahren, dass es auf dieser Welt doch noch Liebe, Fürsorge und Pflege gibt.“

Im Rahmen einer Einheit zum Thema „Haustiere“ mit ihrer Lehrerin Vanessa Pape entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6g der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) den Wunsch, Spenden für das Tierrefugium Hanau zu sammeln. „Das Ergebnis übertraf dabei deutlich die Erwartungen: Insgesamt 660 Euro sammelten die Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit. Teilweise gingen sie in ihren Wohnstraßen von Haus zu Haus und fragten ihre Nachbarn nach Spenden.“

Zusammen mit ihrem Klassenlehrer Andreas Bär und Vanessa Pape besuchte die Klasse 6g das Tierrefugium, um die Spende zu übergeben und sich ein Bild von der Arbeit und den tierischen Bewohnern zu machen. Der Leiter des Tierrefugiums John D. Kraft freute sich sehr über das Engagement der Schülerinnen und Schüler, ist die Einrichtung doch auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit leisten zu können.

„Der Besuch des Tierrefugiums war für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für uns Lehrkräfte, sehr bewegend. Die Hingabe, mit der John D. Kraft, seine Frau Drane und die Mitarbeiter sich um die zahlreichen Tiere, darunter Hunde, Lamas, Ponys, Ziegen, Schafe, Kaninchen sowie Hühner, kümmern, um diesen einen Lebensabend in Würde zu ermöglichen, hat uns sehr beeindruckt. Nur wenige Menschen sind bereit, ihr Leben neu auszurichten und sich einer solchen Aufgabe zu widmen. Sie sind damit Vorbilder und verdienen unseren Respekt.“, so Andreas Bär abschließend.

Foto: KRS

⇒www.hanau-aktuell.com

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