Vorstand des Katholikenrates bei erstem Arbeitstreffen mit Bischof Gerber

(pm/ea) – Zu einem ersten Arbeitstreffen empfing Bischof Dr. Michael Gerber den Vorstand des Katholikenrates im Bistum Fulda im Bischofshaus.

„Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen für Ihre neue Aufgabe ein offenes Ohr und ein offenes Herz für die Menschen in unserem Bistum Fulda“, so Steffen Flicker, der Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Fulda. „Im Vertrauen darauf, dass Gott unseren Weg begleitet, dürfen wir mit Mut und Zuversicht gemeinsam in die Zukunft gehen, auch Neues wagen und die Herausforderungen für uns als Kirche angehen“, betonte Steffen Flicker weiter. Bischof Dr. Michael Gerber dankte dem Vorstand des Katholikenrates für seine Arbeit und Initiativen: „Ich freue mich auf die Begegnungen und die Kooperation mit ihnen“. Die Verbindlichkeit von Beratung sowie die Transparenz von Absprachen bezeichnete der Bischof als wichtige Merkmale der Zusammenarbeit von Laienvertretung und Bistumsleitung.

In Bezug auf den Bistumsprozess 2030 zeigte sich Bischof Dr. Gerber dankbar, dass Vieles in der Diözese schon angestoßen worden sei. Im Prozess seien wichtige Wegmarken benannt worden, die jetzt dynamisch weiterentwickelt werden sollen. Mit Blick auf die Pfarrgemeinderatswahlen sei es jetzt Zeit, Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste Amtsperiode zu motivieren. Es komme darauf an, Gestalterinnen und Gestalter zu finden, die gelingende Prozesse wahrnehmen, sie kommunizieren und am Beispiel lernen könnten. Dabei komme es darauf an, Wirklichkeit sensibel wahrzunehmen und zu fragen, wie Menschen in den Gemeinden zum Glauben finden. Für die Bistumsentwicklungen seien klare Definitionen notwendig, was genau unter einem Netzwerk zu verstehen sei und welche Funktionen Leitung habe. Ehrenamtliche Teams in Gemeinden bräuchten eine klare Struktur für ihre Tätigkeit.

Der Katholikenratsvorstand sprach verschiedene Themenfelder der Bistumsentwicklung an, unter anderem die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt. Der Bischof teilte die Sorge um Priester und den Priesternachwuchs im Bistum. Er kündigte an, die Priesterausbildung zu intensivieren und Priester darin zu bestärken, sich Gruppen und Netzwerken anzuschließen, um der Vereinsamung vorzubeugen. Er kündigte an, dass es in Zukunft verbindliche Formate der Partizipation im Bistum geben wird. Das Ehrenamtsengagement solle gestärkt werden. Der Katholikenratsvorstand erbat in diesem Zusammenhang vom Bischof eine Konkretisierung der Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement. Der Vorstand sicherte dem Bischof seine Unterstützung bei der Entwicklung der Strategischen Ziele zu. Der Prozess sei allerdings vielerorts noch nicht an der Basis angekommen.

Bischof Dr. Gerber kündigte an, dass die Verbindlichkeit des Prozesses steigen werde. In Bezug auf die Fälle sexuellen Missbrauchs würdigte der Bischof die umfangreichen Präventionsmaßnahmen des Bistums. Die Sorge um die Opfer sei ihm ein wichtiges Anliegen. Er kündigte eine Strategie an, mit der Täter in Zukunft verbindlich begleitet werden. Vereinbart wurde, gesellschaftspoliti-sche Aktionen im Bistum gemeinsam vorzubereiten und gegebenenfalls auch Stellungnahmen gemeinsam herauszugeben. „Wir freuen uns sehr über die konstruktive Zusammenarbeit, die sich schon im ersten Gespräch mit Bischof Dr. Gerber angedeutet hat. Der Bischof wird an der Herbst-Vollversammlung des Katholikenrates am 19. Oktober 2019 teilnehmen ebenso wie am Starttag für neugewählte Pfarrgemeinderäte am 8. Februar 2020“, so Steffen Flicker abschließend.

Auf dem Foto v.l.n.r.: M. Struß, Chr. Heigel, St. Flicker, Bischof Dr. Gerber, Th. Ebert, B. Müller, E. Schütz, OR Th. Renze

Foto: PM

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