70 Jahre Ringkampfsport in Langendiebach: „War es das? Wie geht es weiter?“

(pm/ea) – Auf der Jahreshauptversammlung Ende März hat der Vorsitzende des Ringerclubs, Anton Albert, die Versammlung davon unterrichtet, dass er in 2020 nicht mehr kandidiert. In einer persönlichen Stellungnahme, die nachfolgend im Wortlaut wiedergegeben wird, erläutert er die Situation des Vereins.

„Wir wollen die Zeit nutzen, um eine Lösung für den Ringerclub 1988 Erlensee e.V. zu finden. Trotz langer Abwesenheit des Vorsitzenden zeigten sich keine Mitglieder bereit, ein Amt im Vorstand zu übernehmen oder aktiv mitzuarbeiten.

Mir ist auch klar, dass eine Vereinsführung – so wie sie jetzt ist – nicht mehr der Zeit entspricht. Wir suchen auf diesem Wege Personen, die sich mit der Führung einer Firma oder eines Vereins auskennen. Längst geht es nicht mehr nur um den Sport Ringen, sondern auch um Kassenführung, Vorlagen, Steuererklärungen beim Finanzamt und vieles mehr.

Da wir finanziell nicht gut gestellt sind, können wir nur wenig oder gar nichts zahlen. Die Suche nach Sponsoren und Pflege dieser Kontakte wäre auch eine denkbare Aufgabe.

Auch eine professionelle Pressearbeit wäre nicht schlecht. Kontakte zu Medien, Pflege der Homepage, Facebook und vieles mehr. Dies könnte auch ein Jugendlicher mit guten PC-Kenntnissen machen. Wir brauchen nicht nur Ringer sondern auch Kampfleiter und Listenführer ( mind. Alter 16 Jahre).

Es kann nicht sein, dass der Vorsitzende genau so alt ist wie der Verein, Junge Leute braucht das Land.

Bei Interesse meldet Euch unter rc-erlensee@web.de“, so der Vorsitzende, Anton Albert.

Weitere Berichte von den Ringern unter https://www.erlensee-aktuell.com/category/erlensee/vereine/ringerclub/

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Am Dienstag, den 31. Mai ab 19 Uhr findet im Bürgertreff in Oberrodenbach (Talstraße 1 63517 Rodenbach) der erste von vier Workshops zum Thema „Verschwörungstheorien und der richtige Umgang mit diesen“ statt.

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