NFE für Nutzung der alten Fliegerhorstzufahrt statt Neubau der Süd-Ost-Anbindung

(pm/ea) – In einer Pressemitteilung spricht sich die NFE-Fraktion für die Nutzung der alten Fliegerhorstzufahrt ausschließlich für PKW statt einer neu zu bauenden Süd-Ost-Anbindung aus.

„Wir sind der Meinung, dass man nochmals überprüfen muss, ob es nicht sinnvoller wäre, die alte Zufahrt zum Fliegerhorst für den PKW – Verkehr zu öffnen und mit wenig Geld an der Straße entlang einen Fahrrad- und Fußgängerweg zu bauen sowie diese verkehrsberuhigt zu gestalten“, so Fraktionsvorsitzende Carmen Merz, die auch Mitglied in der Zweckverbandsversammlung Fliegerhorst ist.

In der Pressemitteilung heißt es weiter:

Da die Landesstraße L 3193 – egal was kommen wird – in Zukunft sowieso nicht entlastet wird, sondern der Verkehr dort ständig zunimmt, sind auch die Bewohner und Hauseigentümer der John F.-Kennedy-Str. / Hainstaße und der Fichtenstraße sowie Auf dem Hessel, die Reußergärten sehr stark betroffen. Auch die “ neue Siemensstraße “ ist stark betroffen von der Verkehrszunahme.

Die Markwaldsiedlung hat seit Anbeginn immer die Hauptzufahrtsstraße zum damals gesamten Fliegerhorst vor der Haustür gehabt. Als die Sandwiesen gebaut wurden, waren die Amerikaner noch voll aktiv und der Verkehr in vollem Umfang da. Es wurde zu diesem Zeitpunkt nie davon gesprochen, das die Amerikaner abziehen, im Gegenteil – Gerüchten zufolge sollten dort noch mehr Amerikaner stationiert werden. Es wurde auch nie davon gesprochen, dass, wenn irgendwann einmal der Fliegerhorst von den Amerikanern geschlossen wird, das gesamte Arial brach liegen sollte. Im Gegenteil: Als die Sandwiesen gebaut wurden, waren noch viele Hubschrauber im Einsatz.

Die Frage stellt sich uns nun ganz klar: Warum sollen hier ca. 3 Millionen Euro verbaut werden, eine Flächenversiegelung vorgenommen werden und die Natur wieder zum Opfer fallen? Die geplante Süd-Ost-Anbindung ist nur wenige Hundert Meter von der alten Fliegerhorsteinfahrt entfernt und es soll in der Mitte der alten Zufahrt doch wieder die „alte Straße“ benutzt werden. Der Verkehr der L3193 wird dadurch nicht weniger sondern mehr, es kommt noch darauf an, wie viel Gewerbe sich noch auf dem Fliegerhorstgelände ansiedeln wird.. Der Verkehr wird über die Jahre noch mehr zunehmen.

Das Lärmgutachten von 2015 entspricht im übrigen nicht mehr dem heutigen Stand. Außerdem wurden in den ausgelegten Unterlagen Lärmangaben ausschließlich für die Sandwiese gemacht. Östlich der Landesstraße fehlen solche Angaben. Hier sind nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der Markwaldsiedlung und der Sandwiesen betroffen sondern auch ganz stark die Bürgerinnen und Bürger der Hainstraße, Dieselstraße, Fichtenstraße, John F.-Kennedy-Str. , Auf dem Hessel und in den Reußergärten. Aber das scheint ja ganz vergessen zu gehen. Auch die Zufahrt zum Naherholungsgebiet Bärensee wird immer mehr betroffen sein.

Darüber müsste im Zweckverband und in der Stadtverordnetenversammlung noch einmal ganz klar diskutiert werden. Noch ist nichts beschlossen. Außerdem haben wir Meinungsfreiheit in Deutschland und dementsprechend müssen auch die Bürger viel mehr eingebunden werden. Schließlich geht es auch um die Gesundheit der Anwohner rund um die Landesstraße L3193″, so die Pressemitteilung der NFE.

Foto: Privat

Weitere Berichte der NFE unter https://www.erlensee-aktuell.com/category/erlensee/politik/nfe/

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