„Wozu brauch ICH denn einen Immobilienmakler….?“

Auszug FOCUS Online vom 08.05.2017 FOCUS-Online-Autorin Michaela Hutterer: Wer sein Haus nicht selbst vermarkten will, sollte einen Makler einschalten. Echte Profis sind ihr Geld tatsächlich wert. FOCUS Online erklärt, woran Hausverkäufer einen guten Makler erkennen und was sie von ihm erwarten dürfen.

Steht der Entschluss zu verkaufen einmal fest, gilt es, die richtige Marketing-Strategie für das eigene Haus zu entwerfen. Marketing? In Zeiten wie diesen? „Eigentlich verkauft sich doch alles von selbst“, mögen Sie denken. Ja und nein.

Wer nicht viel Zeit für die Käufersuche hat oder aber den Verkauf nicht selbst vor Ort betreuen kann, braucht Hilfe: einen kompetenten Partner vor Ort. Auch ängstliche, kontaktscheue, unerfahrene oder schlicht uninteressierte Verkäufer tun gut daran, die Arbeit mit den Interessenten an einen Profi auszugliedern.

Marketing fürs Haus

Effizienz, Knowhow, Strategie und viel Gespür sind nötig, um ein Objekt gerade in angebotsarmen Zeiten erfolgreich zu veräußern. Warum?

Gute Objekte sind rar, die Zahl der Interessenten hoch. Ohne das richtige Interessenten-Management tappen Verkäufer schnell in die Zeit-und Frustfalle: Woche für Woche Besichtigung, aber ernsthafte Interessenten stellen sich nicht ein. Telefonate, Termine, Treffen – den zehrenden Reigen aus Hoffnung und Enttäuschung können gute Makler durchbrechen; mit der richtigen Strategie.

Die Spreu vom Weizen trennen

Immobilienvertrieb bedeutet die Spreu vom Weizen zu trennen – möglichst schnell, diskret und effektiv. Denn der Immobilienboom bringt seltsame Hobbies mit sich. Stichwort: Immobilientouristen. Ist das Wetter am Wochenende und in den Ferien schlecht, gehen sie mal eben Häuser gucken – ohne jede Kaufabsicht.

Damit Sie selbst entscheiden können, wer der richtige Vertriebspartner für Ihr Haus ist – Sie oder der Makler – gibt es hier die wichtigsten Fakten zum Thema Makler.

Was leistet ein Makler?

Gute Makler sperren nicht nur die Türe auf. Ihr Einsatz beginnt weit vor der eigentlichen Vertriebsphase. Gute Makler sind heutzutage Finanzdienstleister, Gutachter, Rechercheur, Berater und Verkaufsprofi.

Vor dem Vertriebsstart: 

  • Markt beobachten, verkaufsförderliche Informationen recherchieren
  • Verkehrswert und Angebotspreis ermitteln
  • Hilfe bei Unterlagenbeschaffung
  • Exposé erstellen
  • Vertriebsstrategie finden (Käuferschicht, Vertriebswege, Art der Bewerbung)
  • Finanzierungsberatung (Umschuldung und/oder Zwischenfinanzierung, meist im Rahmen der Preisfindung)

Während der Verkaufsphase:

  • Anzeigen auf verschiedenen Vertriebswegen schalten (Immoportale, Anzeigenblätter, Tageszeitungen, Homepage, soziale Netzwerke)
  • Interessentenpool prüfen und einbringen
  • Exposés versenden, Interessenten informieren
  • Telefonservice (Erreichbarkeit)
  • Anfragen bündeln, gewichten, Vorauswahl treffen
  • Termine koordinieren
  • Besichtigung leiten, Fragen beantworten
  • Verkäufer informieren
  • Verkaufsverhandlungen leiten
  • Kaufvertrag vorbereiten und Interessen ausgleichen
  • Notartermin begleiten

Woran erkennen Sie einen guten Makler?

Antwort: An seinem Leistungsspektrum und an seinem guten Ruf. Letzterer setzt harte Arbeit und viel Erfahrung voraus. Prüfen Sie zudem die folgenden Kriterien:

  • Fachwissen und Expertise: Ob Finanzierung, Sanierung oder Rechtsfragen: Gute Makler haben ein umfangreiches Wissen in angrenzenden Bereichen. Hat der Makler zudem Bank- und Bau-Erfahrung? Das zahlt sich später aus. Beim Verkauf von Eigentumswohnungen zählt vertieftes Wissen rund um die Verwaltung (z.B. Wohngeldabrechnung, Eigentümerversammlungen)
  • Erfahrung: Neue Ideen, neue Konzepte: Im Immobiliengeschäft punkten alte Hasen meist mehr als Youngster. Zu hart ist derzeit der Markt. Vertrauen Sie Platzhirschen aber nicht blind. Prüfen Sie die Erfahrung des Maklers. Hat er wirklich so viele Objekte verkauft? Setzt er die Preise immer sehr hoch an, um dann Monate später zu reduzieren? Kennt er sich mit Ihrem Viertel aus? Hatte er hier schon Aufträge? 
  • Arbeitsweise: Testen Sie, wie Ihr potentieller Vertriebspartner vorgeht. Gefallen Ihnen Stil, Umgangsformen und Auftreten? Sind Exposés, Annoncen und Geschäftsauftritt ansprechend? Wirkt der Makler professionell und vertrauenswürdig? Achten Sie auf Diskretion. Wer mit großen Namen prahlt, gibt auch Ihren an andere weiter
  • Vorbereitung: Gute Makler bereiten sich gründlich vor. Nur wer viel fragt, kann viel beantworten. Werden Sie misstrauisch, wenn ein Makler bereits am Telefon Angaben zu möglichen Verkaufswerten macht! Gute Makler besichtigen zuerst, bevor sie ein Objekt bewerten und fragen auch nach Mängeln. Profis bestehen auf guten Grundriss- und Lageplänen, Energieausweis und Betriebskostenübersicht. Sie helfen notfalls bei der Beschaffung von Dokumenten und fotografieren gut.
  • Verkaufstalent: Makler sind selten introvertiert und kontaktscheu. Sie sind Verkäufer, ihr Ziel ist der Abschluss. Sie wissen, wie der Käufer tickt und wahren Ihre Rechte als Eigentümer. Sie finden praktische Lösungen und reagieren schnell auf neue Situationen.
  • Vertragliche Vereinbarung. Ein seriöser Makler fixiert alle Details zum Vertrieb Ihrer Immobilie in einer Vereinbarung. Dazu zählt auch die Provision. Eine Vorauszahlung ist nicht üblich!

(https://www.focus.de/immobilien/kaufen/immobilienkauf/leitfaden-hausverkauf-v-abzocker-oder-hilfreicher-experte-wann-sie-einen-makler-fuer-ihr-haus-beauftragen-sollten_id_4668511.html)

 

Mit mir als Maklerin bei Engel & Völkers sind Sie professionell und jederzeit kompetent betreut.
Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und unserem Rundum-Service – ich bin gerne für Sie da!

Mit besten Grüßen

Alexandra Schröder
Immobilienberaterin

ENGEL & VÖLKERS • Main-Kinzig-Kreis
Sven Stützel Real Estate
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