Jugend forscht Preisträgerinnen und Preisträger 2022 präsentieren ihre prämierten Forschungsprojekte in Brüssel

(pm/ea) – Elf Preisträgerinnen und Preisträger des 57. Bundesfinales von Jugend forscht präsentieren am Donnerstag ihre prämierten Forschungsprojekte in Brüssel, darunter Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein von der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau

Auf Einladung der Hessischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich sind die jungen MINT-Talente zu Gast in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union (EU). Dort werden sie Donnerstagabend im Rahmen einer exklusiven Ausstellung ihre Projekte Mitarbeitenden der EU-Kommission, Abgeordneten des Europaparlaments sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft vorstellen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir erstmals nach der Covid-19-Pandemie gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e. V. wieder eine Präsenzveranstaltung mit Jungforscherinnen und Jungforschern in der Hessischen Landesvertretung in Brüssel durchführen können. Die Pandemie hat auch den Schulalltag stark beeinflusst. Den Forscherdrang der Schülerinnen und Schüler haben diese Schwierigkeiten jedoch nicht aufgehalten. An vielen Stellen hat man sogar den Eindruck, als ob die Kreativität der jungen Talente beflügelt wurde. ‚Not macht erfinderisch‘, heißt es. Dafür sind die außergewöhnlichen Projekte, die dem Brüsseler Publikum präsentiert werden, der beste Beweis. Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern zu ihren einzigartigen Leistungen“, so Europaministerin Lucia Puttrich.

Unter anderem präsentieren Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein von der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau ihr Projekt, mit dem sie beim Bundesfinale im Mai den Bundessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit errangen. Vor dem Hintergrund der Coronapandemie entwickelten die 19-Jährigen ein Gerät, das die Raumluft mit dem Licht von LEDs desinfiziert. Mittels mikrobiologischer Untersuchungen ermittelten sie die für ein optimales Ergebnis erforderliche Bestrahlungsdosis und die nötige Verweilzeit der Luft im Gerät. Sie programmierten zudem eine App, die anhand der Handys im Raum die Zahl der Anwesenden ermittelt und auf dieser Basis die Luftreinigungsanlage steuert. Ihr Prototyp erzielt hohe Desinfektionsleistungen und ist vielfältig einsetzbar.

⇒ www.jugend-forscht.de

Auf dem Foto (v.l.): Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein

Foto: Stiftung Jugend forscht

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