Hundehalter werden in die Pflicht genommen: „Hundekot entsorgen!“

(pm/ea) – Bei der Stadtverwaltung Erlensee häufen sich Beschwerden über rücksichtslose Hundehalter, die sowohl auf privaten und öffentlichen Flächen, als auch auf landwirtschaftlich genutzten Grundstücken den anfallenden Hundekot des Haustieres nicht ordentlich entsorgen.

Immer wieder sind Hundehaufen auf Bürgersteigen, Geh- und Radwegen, Spielplätzen und Grünanlagen zu finden, die von etlichen Fußgängern, Schulkindern und schwerbehinderten Menschen genutzt werden. Auch in Hofeinfahrten der Anwohner, in Pflanzbeeten oder Grünstreifen, die gereinigt, gepflegt oder gemäht werden müssen, kann der Kontakt mit diesen Verunreinigungen eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefährdung darstellen, wie die Stadtverwaltung Erlensee in einer Pressemitteilung informiert.

Landwirte haben damit zu kämpfen, dass die Hinterlassenschaften der Vierbeiner ihnen beim Mähen oder Abernten der Anbaufläche „um die Ohren fliegen“. Das ist nicht nur ekelerregend, sondern auch dazu geeignet, dass gefährliche Krankheitserreger von den Weidetieren aufgenommen werden.

Im Ortsgebiet sind zahlreiche Behälter mit Hundekottüten aufgestellt, so dass auch Hundehalter, die kein Papier oder Ähnliches mit sich führen, eine Möglichkeit haben, den Hundekot aufzunehmen und ordentlich zu entsorgen. Um das gemeinsame Zusammenleben ein Stück weit zu verbessern, wäre es notwendig, dass alle Hundehalter so rücksichtsvoll sind und den anfallenden Hundekot der jeweiligen Hunde auch zu entfernen und ordentlich zu entsorgen.

Die Stadtverwaltung nimmt Hinweise zu Verstößen aus der Bevölkerung sehr ernst und wird diese auch für die Zukunft mit Ordnungswidrigkeitsverfahren ahnden, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

Auf dem Foto: Kostenlose Tüten können aus den dafür vorgesehenen Behältern entnommen werden. Dann müssen die Tüten in einer Mülltonne entsorgt werden

Foto: Petra Behr

 

 

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