25.000 Euro zu Gunsten der Frauenhäuser

(pm/ea) – Im September fand der zweite dezentrale „virtuelle“ Stadtlauf unter Pandemie-Bedingungen statt. Leider mit deutlich weniger Teilnehmenden, als die traditionellen Stadtläufe vor Corona.

„Nur noch knapp 700 Läuferinnen und Läufer meldeten sich in diesem Jahr an“, berichtet Cornelia Gasche vom Hanauer Frauenbüro, eine Zahl, die sich mit den Anfängen des Stadtlaufs vor 20 Jahren vergleichen ließe. „Auch wenn die Zahl der Teilnehmenden stark gesunken ist, so sind wir doch dankbar für alle Teilnehmenden, die mit ihrer Startgebühr die Finanzierung der Frauenhäuser unterstützt haben“, machen Gabriele Ewald vom Sportkreis Main-Kinzig, Dagmar Schultheis für den 1. Hanauer Lauftreff und Thomas Ritter von der Fachstelle Sport, deutlich. Doch das gemeinsame Fazit der Organisatorinnen und Organisatoren des Stadtlaufs: Sportlerinnen und Sportler wollen gemeinsam starten, sie brauchen den sportlichen Wettbewerb. Auch Betriebssportgruppen suchen den gemeinsamen Event. „Ohne gemeinsames Lauferlebnis verliert jeder Charity-Event stark an Anziehungskraft“, sind sich alle einig.

Umso dankbarer waren Schirmherr und Schirmherrin – Oberbürgermeister Claus Kaminsky und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler -, dass sie wieder den stolzen Betrag von 25.000 Euro an die beiden Frauenhäuser Hanau und Wächtersbach übergeben konnten. „Dass trotz der wenigen Teilnehmenden die gleiche Spendenhöhe wie in den Jahren zuvor erreicht werden konnte, ist vor allem den treuen Teilnehmenden geschuldet, denen es ausdrücklich auch um den ideellen Zweck geht, und den ebenso treuen Sponsorinnen und Sponsoren, die – trotz schwieriger Lage – auch in diesem Jahr unvermindert ihren Beitrag geleistet haben“, wissen Kaminsky und Simmler zu berichten. Ihnen allen gebühre außerordentlicher Dank, den man bereits in entsprechenden Dankesbriefen an die jeweiligen Unternehmensleitungen und Vorstände zum Ausdruck gebracht habe.

Im Rahmen der feierlichen Schecküberreichung brachten alle Organisationsverantwortlichen – die Frauenbüros der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises, die Fachstelle Sport der Stadt Hanau, der 1. Hanauer Lauftreff und der Sportkreis Main-Kinzig – gemeinsam mit den Vertreterinnen der Frauenhäuser ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass 2022 wieder ein realer Lauf auf dem Marktplatz zu Füßen der Brüder-Grimm starten kann. „Bereits Anfang des neuen Jahres sind die ersten Planungstermine verabredet“, berichten die beiden Frauenbeauftragten Cornelia Gasche (Hanau) und Grit Ciani (Main-Kinzig-Kreis).

OB Kaminsky und Susanne Simmler dankten abschließend den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Organisationsteam, die jährlich mit sehr viel Herzblutweit mehr als einen Job machen und sich ehrenamtlich ins Zeug legen. „Wir alle hoffen deshalb umso mehr, dass der Tag kommt, an dem die fröhliche Großveranstaltung, die der Stadtlauf einmal war, wieder in Hanau stattfinden kann“, waren sich alle Beteiligten einig.

Auf dem Foto (v.l.): Dagmar Schultheis, 1. Hanauer Lauftreff, Gabi Ewald, Sportkreis Main-Kinzig, Cornelia Gasche, Frauenbeauftragte der Stadt Hanau, Thomas Ritter, ehem. Leiter Fachstelle Sport, OB Claus Kaminsky, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler; Swantje Ganecki, Frauenhaus Hanau, Brigitte Machnitzke, Frauenhaus Wächtersbach, Grit Ciani, Frauenbeauftragte des MKK

Foto: Stadt Hanau

 

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