Fund eines toten Säuglings im Jahr 1999 bei Büdingen: 600 Frauen werden jetzt zur DNA-Reihenuntersuchung gebeten

(pm/ea) – Der Fall eines bereits Ende der 90er Jahre im Raum Büdingen tot aufgefundenen Säuglings gibt den Ermittlern bis heute Rätsel auf. Staatsanwaltschaft und Polizei lassen auch nach über 22 Jahren nichts unversucht, die Mutter des Kindes ausfindig zu machen.

Am 1. April 1999 war ein Spaziergänger auf einem Feldweg zwischen Büdingen-Vonhausen und Büdingen-Lorbach auf einen in Plastiktüten verpackten Leichnam eines Neugeborenen gestoßen. Trotz umfangreicher Ermittlungen ist es bis heute nicht gelungen, die genauen Umstände des Todes bzw. der Leichenablage sowie die Identität des von den Strafverfolgungsbehörden „Sabrina“ genannten Mädchens zweifelsfrei zu klären.

Zur Aufhellung dieser Fragen soll nun eine von Seiten der Staatsanwaltschaft und der Polizei initiierte DNA-Reihenuntersuchung beitragen. Daher werden im Laufe der kommenden Wochen insgesamt etwa 600 Frauen, die zum Zeitpunkt des Leichenfundes zwischen 13 und 30 Jahren alt und damals im Raum Büdingen wohnhaft waren, zur Abgabe einer freiwilligen Speichelprobe gebeten.

⇒ Weitere Informationen zum Sachverhalt und zu der am 06. und 07. November 2021 in Lorbach stattfindenden DNA-Reihenuntersuchung

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Friedberg telefonisch unter der Nummer 0611 – 32866 – 3759 oder per Mail an AG-Sabrina-K10-FB.ppmh@polizei.hessen.de entgegen.

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