Ehemaliger Kreisbrandinspektor Karl Noll gestorben

(pm/ea) – Der Main-Kinzig-Kreis trauert um den ehemaligen Kreisbrandinspektor Karl Noll. Der Ehrenvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Landrat Thorsten Stolz und Kreisbrandinspektor Markus Busanni würdigen ihn als ein „herausragendes Beispiel für den selbstlosen Einsatz im Interesse seiner Mitmenschen“.

Im Namen des Kreisausschusses, der Kreisgremien und des Kreisfeuerwehrverbandes sprechen sie ihr Mitgefühl aus und übermitteln der Familie sowie den nächsten Angehörigen die aufrichtige Anteilnahme. Der Tod von Karl Noll sei „ein gravierender Verlust für den ganzen Main-Kinzig-Kreis und insbesondere für die Feuerwehren.

Bereits in jungen Jahren hatte Karl Noll seine Begeisterung und sein Interesse für die Feuerwehr entdeckt. Schon 1951 wurde er Mitglied der Feuerwehr Huttengrund und begann dort seine erfolgreiche Laufbahn. Er besuchte zahlreiche Lehrgänge und war unter anderem zwölf Jahre lang Wehrführer in seiner Heimatgemeinde. Während seiner aktiven Zeit hat er sich auf allen Ebenen für die Belange der Feuerwehren engagiert und sich auch hessenweit einen Namen gemacht.

„Karl Noll hat sich weit über die Kreisgrenzen für die Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens engagiert und so unteranderem bereits frühzeitig die Notwendigkeit einer konsequenten Jugendarbeit erkannt“, schildert Kreisbrandinspektor Markus Busanni. Außerdem habe er maßgeblich die Informationszeitschrift „Florian MKK“ auf den Weg gebracht.

Bereits 1972 wurde er Kreisbrandinspektor des damaligen Landkreises Schlüchtern. Schon bald machte der gelernte Schreiner und Einzelhandelskaufmann seine Leidenschaft zum Beruf und wechselte 1977 in das Brandschutzamt des Main-Kinzig-Kreises. Er wurde im November 1990 zum Kreisbrandinspektor ernannt und übernahm im Jahre 1991 den Vorsitz des Kreisfeuerwehrverbandes. Beide Ämter bekleidete er bis 1998 als er mit Vollendung des 63. Lebensjahres in den Ruhestand wechselte. „Karl Noll hat auch nach seiner aktiven Dienstzeit regen Anteil genommen am Feuerwehrwesen und war auf zahlreichen Veranstaltungen ein gern gesehener Gast“, sagt Landrat Thorsten Stolz.

„Karl Noll war ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele und hatte immer ein offenes Ohr für die Menschen“, blickt Landrat Thorsten Stolz zurück. Daher sei er die ideale Besetzung gewesen für das Amt des Kreisbrandinspektors, welches er mit besonderer Verantwortung und großer Begeisterung ausgeübt hat. „Wir verlieren hier nicht nur einen kompetenten und tatkräftigen Brandschützer, der bei all seinen Verdiensten immer bescheiden und natürlich geblieben ist“, würdigt der Landrat den Verstorbenen auch im Namen seiner langjährigen Wegbegleiter.
Mit seiner Erfahrung und Fachkenntnis sei Karl Noll eine angesehene Persönlichkeit und ein großes Vorbild gewesen. Nicht zuletzt aufgrund seiner wertvollen Tätigkeit und seiner langjährigen Verdienste werde man ihn als einen liebenswerten Menschen in Erinnerung behalten.

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