„Auf dem Weg nach Brüssel“: KRS-Schüler gehen ersten Schritt in Richtung Europäisches Jugendparlament

(pm/ea) – Debattieren, argumentieren und analysieren: Jetzt nahm eine Delegation der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS), bestehend aus sieben sehr motivierten Schülerinnen und Schülern, an der „Regional Selection Conference – South Germany“ des Europäischen Jugendparlaments (EYP) teil.

Als eine von fünf Schuldelegationen qualifizierte sich die Gruppe unter der Leitung ihres Lehrers Etienne Emmert damit erfolgreich für die nächste Runde des europäischen Wettbewerbs, die Nationale Auswahlsitzung – das Bundesfinale 2021, in Stuttgart.

In der regionalen Auswahlsitzung des EYPs, die aufgrund der andauernden Covid-19 Pandemie digital stattfand, wurden Themenaspekte rund um die Europäische Union und ihren Weg in die digitale Zukunft auf Englisch analysiert, diskutiert und reflektiert. Dazu zählt im Ausschuss zu arbeiten, Resolutionen zu verfassen und im Plenum Reden zu halten. Für ein paar Tage schlüpfte die siebenköpfige Delegation der KRS in die Rolle von EU-Parlamentariern.

Die Politik in Brüssel und Straßburg wirkt oft in der Ferne liegend – gerade für Jugendliche. Doch spätestens die „Friday for Future“-Proteste haben unter Beweis gestellt, wie politisiert junge Menschen mittlerweile sind. Das Europäische Jugendparlament gibt den Jugendlichen nicht nur eine Protestplattform: Stattdessen dürfen sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen ihre Lösungen für dringende Probleme der Europäische Union erarbeiten – in Form von Resolutionen.

Für die Jugendlichen der KRS begann die Reise im Herbst 2020 mit der schriftlichen Bewerbung. Auf Englisch mussten sie in einem mehrseitigen Themenpapier erklären, wie die EU digitale Technologien einsetzen solle, um die Distanz zu ihren Bürgerinnen und Bürgern zu überwinden.

Anschließend folgte die Einladung zur regionalen Vorrunde, an die sich der nationale Entscheid anschließt. Während dieser Veranstaltung arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Ausschüssen, die Themengebiete von der Einbindung digitaler Infrastrukturen als universales Menschenrecht, über „Gender Equality“ bis zum digitalen Impfausweis behandelten, und erarbeiteten konkrete Lösungsansätze zu aktuellen Problemen für eine digital ausgerichtete Demokratie, über die in den sogenannten „General Assemblies“ abgestimmt wurde.

Zwischen mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertraten die Hanauer Schülerinnen und Schüler erfolgreich ihre Positionen und konnten sich am Ende gegen die „Konkurrenz“ durchsetzen.

Die Delegation blickt nun mit viel Vorfreude und Zuversicht auf die Sitzung in Stuttgart im kommenden Sommer, die den nächsten Schritt zur internationalen Konferenz darstellt, und hofft dabei auf einen persönlichen Austausch mit anderen konkurrierenden Delegierten aus Deutschland und Europa.

Für die Gewinner geht es dann auf eine der Internationalen Sitzungen, wo sie Deutschland repräsentieren. Die nächsten internationalen Sitzungen finden in Mailand (Italien), Nicosia (Zypern) und Riga (Lettland) statt.

Foto: KRS

 

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