Flaschenpost des 6-jährigen Lino landet im Hanauer Hafen

(pm/ea) – Im Hanauer Hafen kommen nicht nur Frachtschiffe an. Dieser Tage schwamm plötzlich auch eine Flasche mit erkennbarer Post im Wasser.

Wie in der Pressemitteilung weiter berichtet wird, fischte sie Jan Habegger neugierig aus dem Hafenbecken. Und der Mann von der städtischen Hafengesellschaft staunte nicht schlecht, dass der sechsjährige Lino eine Nachricht an Kinder und Flaschenpost-Finder hinterlassen hatte. „Abgeschickt“ am 8. April 2020 zwischen Niedersteinbach und Brücken im Kahlgrund.

Rund 14 Kilometer auf dem Main-Nebenfluss Kahl und weitere 10 Kilometer von dessen Mündung auf dem Main bis zum Hanauer Hafen hatte die Flaschenpost seither zurückgelegt. Ob Lino sich ausgemalt hat, wo seine Botschaft landen könnte, ist nicht überliefert. Er ließ seine Eltern auf dem Stück Papier in der Flasche notieren: „Jetzt bin ich gespannt, wie weit sie gekommen ist, und hoffe eine Antwort zu bekommen.“ Und weil die Corona-Pandemie seinerzeit schon Thema war, fügte er hinzu „Bleibt alle gesund!“

Natürlich erhielt Lino eine Antwort von der Hanau Hafen GmbH. Und mehr als das: ein Geschenkpaket bestehend aus Rucksack, Trinkflasche, Kulis, zwei Schlüsselbändern, Buntstiften und dem Ausmalbuch mit einer Geschichte von Hafen-Maskottchen Finn, der frechen Möwe.

Daraufhin habe der Sechsjährige in seinem Kindergarten „mit der tollen Geschichte alle beeindrucken können“, ließen seine Eltern Hafen-Mitarbeiterin Kirsten Seifarth per E-Mail wissen. Zugleich habe Lino gefragt, wann er sich denn mal ein genaueres Bild vom Hanauer Hafen machen könne – und sich bei der Gelegenheit detaillierter erzählen zu lassen, wie Hafenmeister Habegger die Flaschenpost entdeckt habe.

„Natürlich ist Lino herzlich zu einer Hafenbesichtigung eingeladen“, versichert Hafenleiter Jörg Krieger. Freunde und Verwandte könne er auch mitbringen. Das alles sei freilich erst wieder möglich, wenn der Corona-Lockdown vorbei sei.

Dass in der Pandemie solche Geschichten wie die mit der Flaschenpost eine willkommene Abwechslung sind, bringen die Eltern von Lino mit folgendem Satz in ihrer Mail an die Hanau Hafen GmbH zum Ausdruck: „Wir freuen uns, wenn wir in dieser außergewöhnlichen Zeit mit dieser außergewöhnlichen Geschichte ein Lächeln zaubern können.“

Fotos: Stadt Hanau

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