Forstamt Hanau-Wolfgang rät derzeit von Waldbesuch ab

(pm/ea) – In verschiedenen Forstamtsbereichen sind von Sonntag auf Montag durch die Sturmböen etliche Bäume umgefallen. Einige Straßen, z.B. zwischen Eidengesäß und Breitenborn mussten gesperrt werden. Wie der Produktionsleiter Dr. Stephan Willems vom Forstamt Hanau-Wolfgang einschätzt, dauert es einige Tage, bis alle Bäume, die über die Wege gefallen sind, entdeckt und beseitigt werden können.

„Deshalb bitte ich alle Waldbesucher und Waldbesucherinnen um erhöhte Aufmerksamkeit beim Waldbesuch“, warnt Willems, der froh, ist, dass bisher keine Unfälle gemeldet wurden. „Wir raten derzeit davon ab, überhaupt den Wald zu betreten oder sich in Waldrandnähe aufzuhalten.

Das Forstamt schätzt die Schäden auf derzeit ca. 1.000 bis 1.500 Bäume über den gesamten Forstamtsbereich verteilt. „Das genaue Ausmaß der Schäden können wir allerdings erst besser einschätzen, wenn die Wege wieder frei sind“, weiß Forstamtsleiter Christian Schaefer. Das wird erfahrungsgemäß einige Tage dauern. Der Aufenthalt in der Nähe von Baumfällarbeiten und Holzerntemaschinen ist lebensgefährlich. Der Wildpark „Alte Fasanerie“ wird auch am Dienstag geschlossen sein. „Im Laufe des Dienstags werden wir die Sicherheitslage überprüfen und entscheiden, ob der Wildpark am Mittwoch wieder geöffnet werden kann.“

Auch können in den nächsten Tagen als Folge des starken Windes und der Sturmböen weiterhin lose Äste aus den Kronen fallen. Deshalb sollten die Bürgerinnen und Bürger prüfen, ob ein Waldbesuch in den nächsten Tagen vermeidbar ist.

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