„Mut zum Frieden“: Friedenslicht-Andacht in Bruchköbel

(pm/ea) – Bereits am späten Sonntagnachmittag trafen sich zahlreiche Bruchköbeler zum offenen Adventssingen sowie zu Glühwein, Würstchen, Brezeln und Schmalzbroten und guten Gesprächen. Leckeres selbstgebackenes Weihnachtsgebäck konnte ebenfalls erworben werden. Zur Friedenslicht-Andacht versammelte man sich dann in der Kirche „Erlöser der Welt“.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Von dort wird das Licht von Pfadfindern in alle Welt verteilt. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

„Wie schön das wäre, endlich Friede! Alle Völker gemeinsam auf dem Weg. Ohne Machtinteressen und Gewinnstreben. Kein Volk besser als das andere. Keines, das sich auf Kosten anderer bereichert. Man übt nicht mehr für den Krieg. Man lebt von dem, was die Erde hergibt. Ausreichend für alle. Wie schön das wäre! Alle Menschen gemeinsam auf dem Weg. Miteinander statt gegeneinander. Kein Mensch ist besser als der andere. Kommt, lasst uns beginnen, jetzt, Du und Ich …“, so Judith Gaab und dies wurde auch in der Pfarrgemeinde Erlöser der Welt in Bruchköbel in einer Friedenslicht-Andacht in den Mittelpunkt gestellt. Zu Mut für diesen Weg des Friedens wurde aufgerufen.

Am Schluss der Andacht wurden dann Kerzen mit dem Licht aus Bethlehem entzündet und brennen nun in oder vor vielen Häusern Bruchköbels. Somit soll ein Schimmer des Friedens erfahrbar und sichtbar werden, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

Foto: PM

⇒Weiteres aus Bruchköbel im Regionalteil von Erlensee Aktuell oder direkt unter www.bruchkoebel-aktuell.de

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