Wetterauische Gesellschaft: Vorträge im Dezember

(pm/ea) – Die Wetterauische Gesellschaft lädt im Dezember zu zwei Vorträgen „Feuerbrünste in der Erdgeschichte“ und „Main-Fränkische Naturschätze“ herzlich ein.

Feuerbrünste in der Erdgeschichte

Zu einem Vortrag am Montag, 2. Dezember 2019, 19:30 Uhr lädt die Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde in das Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18 a (Nordseite, 2. Stock) alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Rafael Spiekermann, Doktorand im Team “ Paläoklima- und Umweltforschung“ des Senckenberg Forschungsinstitutes und Naturmuseums Frankfurt, stellt mehrere dieser die Ökosysteme während der letzten über 400 Millionen Jahre beeinflussenden Ereignisse vor. Vegetationsbrände werden in der heutigen Zeit in den Medien oft als katastrophale Ereignisse dargestellt. Doch sind sie im Laufe der Erdgeschichte ein ganz natürlicher und wichtiger Faktor in verschiedenen Ökosystemen. Seit dem Auftreten der ersten Landpflanzen im Oberen Silur (Erdaltertum) vor etwa 425 Millionen Jahren haben großflächige Feuer mehr oder minder kontinuierlich die Evolution kontinentaler Ökosysteme und Organismen beeinflusst.
Der Nachweis von fossilen Vegetationsbränden erfolgt durch Holzkohle oder charakteristische aromatische Kohlenwasserstoffe, die bei Bränden entstehen. Das Auftreten von Bränden in der Erdgeschichte wurde vor allem durch das Vorhandensein von Brennstoffen, den pflanzlichen Biomassen, und Zündquellen, das waren vor allem Blitze, beeinflusst. Daneben haben sich auch wechselnde Sauerstoffkonzentrationen in der Atmosphäre und Klimaänderungen ausgewirkt. Auch wenn unser Wissen über Feuer für manche Abschnitte der Erdgeschichte noch lückenhaft ist, können unsere Kenntnisse uns helfen zu verstehen, wie sich zukünftige Klimaänderungen auf die Feuerökologie heutiger Ökosysteme auswirken könnten.
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Main-Fränkische Naturschätze

Zu einem Vortrag am Mittwoch, 18. Dezember 2019, 19:30 Uhr lädt die Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde in das Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18 a (Nordseite, 2. Stock) alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Martin Schroth zeigt farbenprächtige Lebensgemeinschaften auf den charakteristischen Muschelkalk-Steppenrasen mit vielen Beispielen von seltenen Pflanzen, Schmetterlingen und anderen Insekten. Mainfranken ist nicht nur wegen seinen berühmten Weinen, idyllischen Landschaften und Stadtbildern berühmt. Auch viele Naturfreunde, Botaniker und Entomologen schätzen aus guten Gründen die reichhaltige Biodiversität entlang des Maintales zwischen Würzburg und Karlstadt.

Weitere Infos unter http://www.wetterauischegesellschaft.de/

Fotos: PM

⇒www.hanau-aktuell.com

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