Feuerwehreinsatz im Haus Rosengarten: Einsatzkräfte üben den Ernstfall

(ms/ea) – Eine von Sebastian Betz und Jens Hüfner gemeinsam mit der Leitung des Seniorenheims „Haus Rosengarten“ ausgearbeitete realitätsnahe Übung forderte am Dienstagabend die Einsatzkräfte der Stadtteilfeuerwehr Erlensee-Langendiebach, die von ihren Kollegen aus Langenselbold unterstützt wurden.

Um 19.10 Uhr wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst und über die Rettungsleitstelle alarmiert. Das Szenario: Ein bestätigtes Feuer im 2. OG des Seniorenheims, in dem sich außerdem zwei vermisste Personen befinden.

Bereits kurz nach Alarmauslösung wurden die im Brandbereich betroffenen Bewohner vom Pflegepersonal in einen sicheren Brandabschnitt evakuiert. Die Kräfte der Feuerwehr rückten zunächst mit zwei Trupps unter Atemschutz in den völlig verrauchten Bereich des 2. Obergeschosses vor und retteten zwei von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr gemimte Verletzte. Ein Verletzter wurde über die im Frontbereich positionierte Drehleiter der Feuerwehr Langenselbold nach außen verbracht, der andere über die Fluchttreppe.

Ein kurz danach von der Übungsleitung geplanter Atemschutznotfall bei einer Einsatzkraft forderte als nächstes die volle Aufmerksamkeit. Diese konnte ebenfalls über die Fluchttreppe gerettet werden.

Nach der Brandbekämpfung leiteten Belüftungsmaßnahmen das Ende der Übung ein.

Barbara Geier und Jessica Mangold von der Einrichtungsleitung des Hauses Rosengarten lobten die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und betonten die Wichtigkeit solcher gemeinsamen Übungen.

Sebastian Betz, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Erlensee-Langendiebach, sprach allen Beteiligten sein großes Dankeschön aus und bestätigte die Notwendigkeit, solche Übungen möglichst realitätsnah durchzuführen, denn nur so lassen sich eventuelle Schwachstellen erkennen und beseitigen, was in einem Ernstfall Leben retten könne. Gemeinsam mit Jens Hüfner dankte er auch besonders den Einsatzkräften der Feuerwehr Langenselbold, die sofort bei der Übungsplanung die Anfrage positiv beantworteten, sich mit der Drehleiter und einem StLF zu beteiligen.

„An diesem Beispiel kann man auch erkennen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit benachbarten Wehren ist“, so Sebastian Betz, der sich gemeinsam mit Jens Hüfner mit dem Übungsablauf sehr zufrieden zeigte.

An der Übung nahmen rund 25 Einsatzkräfte teil.

Die Übung in Bildern

v.l.: Jens Hüfner, Marco Knapp (Feuerwehr Langenselbold) und Sebastian Betz

Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld

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