Bruchköbel will Fairtrade-Stadt werden

(pm/ea) – Nach dem Beschluss der städtischen Gremien für ein faires Bruchköbel soll am Donnerstag, 26. September, um 19 Uhr im Interimsrathaus am Fliegerhorst eine Steuerungsgruppe aus Bürgerinnen und Bürgern gegründet werden. Interessierte Bruchköbelerinnen und Bruchköbeler sollten sich den Termin schon einmal vormerken.

Die Auszeichnung wird möglich, wenn sich viele Menschen in Bruchköbel für mehr Gerechtigkeit im Welthandel einsetzen. Mit über 2.000 Fairtrade-Kommunen in über 36 Ländern bündelt und vernetzt die internationale Kampagne Aktivitäten zum fairen Handel. Um „Fairtrade-Stadt“ zu werden, müssen ausreichend viele Fairtrade-Angebote im Einzelhandel und in der Gastronomie bestehen sowie Produkte aus fairem Handel in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet werden.

Daher sammelt das Stadtmarketing alle Angebote der genannten Institutionen in Bruchköbel und den Stadtteilen. Alle Restaurants, Geschäfte, Vereine und Einrichtungen, die Produkte aus fairem Handel verwenden oder verkaufen, werden freundlich gebeten, diese Angebote mit dem Stichwort: „Fairtrade-Stadt“ per Email an: info@stadtmarketing-bruchkoebel.de zu nennen.

Nach Erfüllung aller Kriterien und Prüfung durch TransFair e.V. wird der Titel „Fairtrade-Stadt“ für zunächst zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

„Die Auszeichnung zur Fairtrade Stadt ist mit dem klaren Bekenntnis zum fairen Handel verbunden. Ich freue mich, dass nun auch Bruchköbel über den eigenen Tellerrand blickt und sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit und menschenverachtende Arbeitsbedingungen einsetzen möchte“, erklärt Bürgermeister Günter Maibach.

⇒www.bruchkoebel-aktuell.de

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