Expressbuslinien: RMV prüft Anbindung von Bruchköbel und Erlensee

(pm/ea) – Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad mitteilt, prüfe der RMV die Einrichtung zusätzlicher Expressbuslinien.

Wie im gesamten Ballungsraum Rhein-Main ist auch die Verkehrssituation im Main-Kinzig-Kreis in den Morgen- und Abendstunden häufig angespannt. Viele Pendlerinnen und Pendler nutzen – zum Teil mangels attraktiver Alternativen – das eigene Auto, um beispielsweise ihren Arbeitsplatz im Frankfurter Stadtgebiet zu erreichen. Neben dem Bau des Riederwaldtunnels, der Nordmainischen S-Bahn und dem Ausbau der Bahnstrecke Hanau – Fulda könnten nach Ansicht des CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad auch neue Mobilitätskonzepte für eine Entlastung des Pendlerverkehrs sorgen.

Dem Rhein-Main-Verkehrsverbund hat Schad deshalb in einem Schreiben vorgeschlagen, im Rahmen des geplanten Ausbaus des RMV-Expressbusangebots auch erste Anbindungen an den Main-Kinzig-Kreis zu prüfen. „Insbesondere in Kommunen, die aktuell für Pendlerinnen und Pendler keine zufriedenstellenden Verbindungen nach Frankfurt anbieten können, stellen die Schnellbusanbindungen eine echte Alternative dar und könnten vor Ort ÖPNV-Lücken schließen“, so Schad. Komplizierte Umsteigeverbindungen blieben den Pendlerinnen und Pendlern somit erspart.

Der RMV teilte dem Landtagsabgeordneten nun mit, dass im Rahmen der Fortschreibung des Regionalen Nahverkehrsplans die Einrichtung zusätzlicher Expressbuslinien geprüft werde. Dazu zähle auch eine Verbindung aus dem Bereich nördlich von Hanau, die beispielsweise Bruchköbel und Erlensee mit Führung über die A66 an die U-Bahn-Station Frankfurt-Enkheim anbinden könnte. Pendlerinnen und Pendler würden insbesondere von der gewonnenen Umsteigefreiheit profitieren. Durch eine Bevorrechtigung der Expressbusse in stauanfälligen Bereichen der A66 winken zudem weitere Fahrzeiteinsparungen.

„Der RMV arbeitet intensiv daran, die Mobilität in unserer Region zukunftsfähig aufzustellen und attraktive Angebote zu schaffen. Ich werde die Planungen gerne unterstützen“, betont Schad.

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