Herbstzeitlose wird naturverträglich zurückgedrängt

(pm/ea) – Am letzten Tag ihrer Sommertour informierte sich Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser in Langenselbold über umweltschonende Möglichkeiten, die Herbstzeitlose zurückzudrängen.

„Die Herbstzeitlose ist eine schöne Pflanze, hat aber eine toxische Wirkung. Nutztiere können bei ihrem Verzehr Vergiftungen erleiden. Im Main-Kinzig-Kreis hat sich die Herbstzeitlose stark ausgebreitet. Das stellt die Landwirte, die hier Heu verarbeiten, vor große Probleme und kann zu erheblichen finanziellen Einbußen führen“, erklärt die Staatssekretärin im Umweltministerium, Dr. Beatrix Tappeser anlässlich ihres heutigen Besuches in Langenselbold. Dort informierte sie sich über ein Projekt, das nun im fünften Jahr die zunehmende Ausbreitung der Herbstzeitlosen auf extensiv genutzten Grünlandflächen und Auenwiesen versucht zurückzudrängen. „Das Projekt gibt Antworten darauf, wie die Herstzeitlose zurückgedrängt werden kann ohne gleichzeitig die Biodiversität zu gefährden. Anstelle von chemischen Unkrautvernichtern werden zum Beispiel variable Mahdmuster, verschiedene Mahdzeiten oder mechanische Bekämpfungsmethoden genutzt“, erklärte Tappeser.

Der Besuch des Speierlingsprojekts in Maintal-Hochstadt stand ebenfalls auf dem Programm

Mit dem Projekt der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung e.V. werden verschiedene Rückdrängungsmaßnahmen erprobt. „Die Erkenntnisse, die im Umgang mit der Pflanze gesammelt werden, können genutzt werden, um umweltschonende landwirtschaftliche Verfahren zu entwickeln. Das kommt auch dem Umwelt- und Naturschutz zu Gute“, ergänzte Tappeser.

Neben den Landwirten, deren Flächen von Herbstzeitlosen befallen sind, sind die Kommunen Langenselbold, Erlensee, Gründau, Hasselroth und Rodenbach sowie der Landkreis und das Land Hessen beteiligt. Das Projekt wird im Rahmen des Hessisches Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen finanziell gefördert.

Fotos: Umweltministerium

Neues von unseren Partnern! Anzeige

Theaterworkshop „QUEER durch alle Lebensformen“ mit Alexandra Ihrig und Joachim Letschert

Die Sommerpause ist vorbei und wir freuen uns auf die Weiterführung unseres Theaterworkshops und laden herzlich ein zu einem weiteren Teil des Theaterworkshops „QUEER- durch alle Lebensformen“ einladen. Ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie Erlensee- Rodenbach, gefördert vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Weiterlesen