Gefahrgutunfall bei Fenthols: „Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung“

(pm/ea) – Nach dem Gefahrgutunfall vom Freitag hat die Spedition Fenthols Entwarnung gegeben und den Sachverhalt erläutert.

Wie das Unternehmen auf der Homepage mitteilt, hätten Mitarbeiter am Freitagnachmittag bei der Entladung eines Fasses mit Gefahrgut ein Leck bemerkt. In diesem habe sich Morpholin der Gefahrgutklasse 8 befunden, welches in einer geringen Menge von circa 300 Millilitern austrat.

„Nachdem die Angestellten das Leck bemerkt hatten, alarmierten sie umgehend die Rettungskräfte und erklärten ihnen die Lage. Daraufhin wurde das Gebäude evakuiert und alle Mitarbeiter in Sicherheit gebracht. Die schnell am Lager eintreffende Freiwillige Feuerwehr der Stadt Erlensee verschloss die Leckage und übergab das beschädigte Fass im Anschluss an eine Fachfirma, die die geringe Menge Morpholin aufnahm und das Fass abtransportierte. Zudem suchten die Einsatzkräfte das betroffene Gelände nach gefährlichen Substanzen ab, gaben jedoch schon nach kurzer Zeit Entwarnung“, heißt es in der Mitteilung.

Vier Mitarbeiter, die mit dem betroffenen Fass in Berührung gekommen seien, seien aufgrund von Atemwegsreizungen vom Rettungsdienst untersucht worden. Sie verblieben vorsorglich zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus.

Alle Mitarbeiter seien wieder ohne gesundheitliche Probleme im betrieblichen Einsatz.

Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung der Feuerwehr habe die kaufmännische Abteilung bereits kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wieder die Arbeit aufgenommen. Die Lagermitarbeiter seien im Anschluss an die Reinigungsarbeiten der Spezialfirma ebenfalls wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt.