Jahres-Hauptversammlung der PHM: Vorstand einstimmig bestätigt

(pm/ea) – „Stabile Schülerzahlen einhergehend mit einem soliden Zahlenwerk untermauern die gute Arbeit, die seit Jahren täglich an der Paul-Hindemith-Musikschule Hanau und Bruchköbel geleistet wird. Das kann sich sehen und hören lassen“, so der erste Vorstandsvorsitzende des Trägervereins der PHM, Jürgen Scheuermann.

So konnte der alte und zugleich auch neue Vorstand eine durchweg positive Bilanz vom vergangenen Jahr ziehen, das erneut von einer Vielzahl an schulischen Aktivitäten, Angeboten und Konzerten geprägt war.

Präsentierte Kassenwart Uwe Schmidt für den PHM-Trägerverein „Jugendmusikschule und Musikbildungswerk Hanau e.V.“ erfreuliche Zahlen, konnten die Rechnungsprüfer, die den Jahresabschluss 2018 auf Herz und Nieren geprüft hatten, den Mitgliedern die uneingeschränkte Entlastung des Vorstandes empfehlen. Der Vorstand wurde dann auch einstimmig entlastet mit dem Dank verbunden, hier seit Jahren kontinuierlich im Sinne der Weiterentwicklung und Fortbestands der Musikschule zu handeln. Die sich anschließenden Neuwahlen gestalten sich dementsprechend unkompliziert. Einstimmig bestätigt in ihren Ämtern wurden Jürgen Scheuermann als erster Vorsitzender, Judith Kalt als zweite Vorsitzende, Uwe Schmidt als Kassenwart und Karl Kapala als erster Beisitzer. Neu in den Vorstand gewählt wurde Simone Klaus als Schriftführerin.
Mit einem jährlichen Besuch von über 1200 Schülerinnen und Schülern an der PHM seien die Kapazitätsgrenzen der rund 50 Dozentinnen und Dozenten nahezu erreicht, zumal sich die Neugewinnung von Personal immer schwieriger gestalte. „Unsere finanziellen Mittel aber sind begrenzt. Menschen, die ein Musik-Studium erfolgreich abgeschlossen haben, möchten sich verständlicher Weise kaum als Honorarkräfte binden. Von daher ist es dringend geboten, dass sowohl die Kommune als auch das Land die Zuschüsse wesentlich erhöhen werden müssen, soll das Modell „öffentliche Musikschule für alle“ noch eine Zukunft haben“, warnt PHM-Schulleiter Jörn Pick. So habe nun auch der „Verband deutscher Musikschulen“, dem die PHM seit über 40 Jahren angehört, eine landesweite Kampagne gestartet, die auf die prekären Finanzlagen der hessischen Musikschulen aufmerksam machen will. Auch die räumlichen Ressourcen, die im Zuge der Ganztagesumstellung an der Pestalozzischule zunehmend beschnitten werden, bereiten der PHM nach wie vor große Sorge. „Auf diesen Missstand weisen wir nun schon seit geraumer Zeit immer wieder öffentlich hin“, Pick ergänzend. „Wir sind diesbezüglich mit den politischen Entscheidungsträgern der Stadt im Gespräch. Eine Lösung für unsere Raumnot zeichnet sich indessen aber nicht ab“, konstatiert Pick.

Trotzdem wolle man positiv nach vorne blicken, so Scheuermann weiter, sei die Musikschule in den vergangenen zehn Jahren mit der Umsetzung von einer Vielzahl an Ideen und Visionen „immerhin zu dem gewachsen, was sie heute darstellt: eine feste und anerkannte Institution in der musikalischen Bildungslandschaft Hanaus, die gut von der Bevölkerung angenommen wird“, freut sich Scheuermann. Und in fünf Jahren stehe schließlich das 50-jährige Jubiläum der PHM auf dem Programm, das mit einem Feuerwerk an unterschiedlichen Veranstaltungen begangen werden soll.

Auf dem Foto: Stellen sich mit Zuversicht und Visionen der Zukunft: Die Schulleitung und der Vorstand des Trägervereins der Paul-Hindemith-Musikschule Hanau mit seinem 1. Vorsitzenden Jürgen Scheuermann (Vierter von links), der zweiten Vorsitzenden Judith Kalt (Mitte), dem Schatzmeister Uwe Schmidt (Vierter von rechts), dem Beisitzer Karl Kapala (links) und die neue Schriftführerin samt Simone Klaus (Dritte von links). Weiter Schulleiter Jörn Pick (rechts) und dessen Stellvertreterin Renata Kapala (Zweite von links) sowie die Rechnungsprüfer Dr. Jacobs und Claudia Arns

Foto: PHM

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