Großkontrollen von Polizei und Zoll: Mehr als 200 Beamte im Einsatz

(ms/ea) – Polizei, Zoll und weitere Behörden führten am Dienstag groß angelegte Kontrollen durch. Dabei kam auch neueste Technik zum Einsatz. Erlensee Aktuell hat die Kontrollen begleitet.

Der hintere Teil des Parkplatzes auf der Rastanlage Weiskirchen an der A3 Richtung Köln war am Dienstagnachmittag die größte der an diesem Tag insgesamt drei eingerichteten Kontrollstellen. Im Einsatz waren hessische und bayerische Polizeibeamte sowie Zoll und weitere Behörden, darunter Bundesamt für Güterverkehr, Regierungspräsidium Darmstadt und Gefahrgutüberwachung des Kreises Offenbach.

 

Sowohl LKW als auch PKW wurden zu jeweils vorgesehenen Plätzen geleitet und dort sowohl fahrzeugseitig als auch personenbezogen kontrolliert.

Mittels digitaler Waage wurde zunächst jeder LKW gewogen.

Danach erfolgte die obligatorische Ladekontrolle.

Bei der Fahrzeugkontrolle fiel dieser LKW durch: Reifenprofil kaum noch vorhanden

Das auf dem Anhänger transportierte Fahrzeug war als gestohlen gemeldet

Der Zoll kontrollierte Waren, Beförderungspapiere und Personen. Eine kontrollierte Person führte besispielsweise drei Stangen nicht versteuerte Zigarettenstangen mit.

Neben dem Einsatz eines Drogenspürhundes kam auch modernste Analysentechnik zur Anwendung, darunter ein mobiles FTIR/Raman-Spektrometer, mit dessen Hilfe Feststoffe und Flüssigkeiten detektiert und mittels einer umfangreichen Stoffdatenbank identifiziert werden können.

Darüber hinaus wurden mit einem Endoskop die Hohlräume von Fahrzeugen nach versteckten Drogenpaketen untersucht

Größere Packstücke wurden an Ort und Stelle dem mobilen Röntgengerät zugeführt und durchleuchtet.

Die Spezialisten der Gefahrgutüberwachung führten spezielle Kontrollmaßnahmen an Gefahrgut-LKW durch, für die es besondere Anforderungen gibt.

Wie zu erfahren war, gibt es hinsichtlich der Beanstandungszahlen beim Gefahrgut-Transport keine Unterschiede zwischen aus- und inländischen Transportfirmen.

Dieses Fahrzeug transportierte tiefgekühlten, flüssigen Stickstoff, wie an der UN-Nummer ersichtlich ist.

Seit kurzer Zeit bei der Polizei-Fliegerstaffel in Egelsbach im Testbetrieb ist eine Drohne, die von den Kontrollstellen Luftaufnahmen anfertigte

Diesem PKW wurde die Betriebserlaubnis entzogen

Vor Ort informierte sich auch eine Studiengruppe der Hochschule für Polizei und Verwaltung

Alle Kontrollstellen waren robust abgesichert

Am Ende der B 448 war eine weitere Kontrollstelle für PKW eingerichtet

Besteht der Verdacht, dass der Führer eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss steht, kann über einen Schnelltest nach Abgabe einer Urinprobe bereits nach wenigen Minuten abgelesen werden, ob sich im Körper der Person Drogen befinden. Der Nachweis funktioniert über die sogenannte Immunchromatographie-Technik. Aufgrund spezifischer Reaktionen zwischen Antigenen und Antikörpern bilden sich nach kurzer Zeit Testlinien an den jeweiligen zu prüfenden Substanzbereichen. Das Ausbleiben einer oder mehrerer Linien zeigt an, dass der Drogentest positiv ausgefallen ist, was hier nicht der Fall ist.

Die Feuerwehr Rodgau sorgte mit der Ausleuchtung dafür, dass die vereinten Kräfte der bayerischen und hessischen Polizei bis in die Nacht hinein die Kontrollen weiterführen konnten.

Die Auswertung der umfangreichen Kontrollmaßnahmen waren am Mittwochvormittag noch nicht beendet. Ergebnisse werden in einem weiteren Bericht bekanntgegeben.

Fotos: Markus Sommerfeld

 

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