SPD Erlensee setzt auf realistische Aussagen zur zweiten Zufahrt für das Gewerbegebiet Fliegerhorst

(pm/ea) – Die SPD-Fraktion Erlensee hat sich eingehend auf ihrer letzten Sitzung mit dem geplanten Verlauf der sog. „Süd-Ost-Anbindung“ des Gewerbegebietes Fliegerhorst beschäftigt und sich mit den beteiligten Planungsbüros für die Bauleitplanung aber auch für die Verkehrsplanung auseinandergesetzt.


„Der bisher von der Verwaltung sowohl in der Versammlung des Zweckverbandes als auch in der Stadtverordnetenversammlung Erlensee eingebrachte und auch einstimmig von der CDU-Fraktion mitgetragene Entwurf „0.4“ sieht eine verhältnismäßig kurze Anbindung an der Markwaldsiedlung vorbei vor und würde innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes realisierbar sein“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wolfgang Gierhake. Die Kosten würden in diesem Fall vom Zweckverband Fliegerhorst getragen.

In dieser Planung, so hat sich die SPD-Fraktion überzeugen können, wurde ein Maximum an Naturschutz und auch Lärmschutz berücksichtigt, so dass dieser Entwurf jeder sachlichen Kritik standhält. Die bisher in der Öffentlichkeit genannten Alternativen (z.B. der am 27.02.2018 in Erlensee-Aktuell veröffentlichte Leserbrief bzw. die Artikel auch im Hanauer Anzeiger) dagegen sind deutlich länger, kostenintensiver, zeichnen sich durch einen wesentlich höheren Naturlandschaftsverbrauch aus und führen vor allem hauptsächlich durch Gebiete außerhalb der Gemarkung Erlensees. Sie liegen im Hoheitsgebiet der Städte Bruchköbel bzw. Hanau.

„Es ist tatsächlich einfach, der Öffentlichkeit eine neue Straßenführung zu präsentieren. Allerdings nur mit einem Filzstift auf fertigen Karten. Seriös ist das aber nicht. Angesichts des herrschenden Naturschutzes sind das schon unrealistische „Planspiele“. Betrachtet man dann noch die Tatsache, dass die vorgeschlagene Variante entsprechend aller Gutachten den Verkehr aufnehmen kann und die damit einhergehende Belastung der Anwohner den gesetzlichen Vorgaben entspricht, wird klar, dass eine Beantragung der sogenannten größeren Lösungen keinen Erfolg versprechen kann. Die Betrachtung der Kosten und den Willen der anderen Kommunen muss man da erst gar nicht mehr ins Kalkül ziehen. Die SPD-Erlensee steht deshalb zu der vorgeschlagen Trassenführung. Wir halten nichts davon, die Bürgerinnen und Bürger mit Trostpflastern im Sinne von falschen Versprechungen für die Zukunft zu blenden.“, so der Fraktionsvorstand der SPD einhellig.

„Ziel muss es vielmehr sein, kurzfristig eine weitere Anbindung an den Fliegerhorst zu ermöglichen und dabei die Anwohner der Sandwiese und der Markwaldsiedlung größtmöglich zu entlasten. Dazu soll auch die Errichtung eines Lärmschutzwalls beitragen. Die Alternative, die jetzige Zufahrt, also die ohnehin bestende Straße „Zum Fliegerhorst“ zu öffnen, ist der denkbar schlechteste Weg. Genau dies wollen wir den Anwohnern dort nicht zumuten.“, so Wolfgang Gierhake abschließend.

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