„Gut für den Markt – gut für den Handel!“

(pm/ea) – „Wir freuen uns, dass die Stadt Hanau es in Erwägung zieht, einen Teil der Parkplätze rund um die Wallonisch-Niederländische Kirche zu erhalten“, sagt Norbert Schalinsky, der erste Vorsitzende des Hanau Marketing Vereins (HMV).

Die Aussicht auf diese Möglichkeit sei nicht nur ein großer Erfolg für die Marktbeschicker, sondern auch für den Einzelhandel in der Innenstadt. „Der Markt ist wichtig für den Handel und belebt die Innenstadt ungemein. Und was dem Markt dient, dient auch dem Einzelhandel“, argumentiert Schalinsky. Unabhängig davon benötige die Nürnberger Straße und ihre Nebenstraße ebenfalls diese Parkplätze, da zahlreiche Kunden das überirdische Parken in nächster Nähe bevorzugten. „Die Händler und Dienstleister in Hanau begrüßen daher, dass der Diskurs – der bisher ausschließlich auf Gestaltung begrenzt war – erweitert wurde“, sagt Schalinsky. Zumindest sei jetzt auch eine Variante auch mit rund 70 Parkplätzen im Gespräch und es bestünde berechtigte Hoffnung, dass diese auch verwirklicht werde.

Ursprünglich hatte die Stadt vorgesehen, alle 120 Parkplätze rund um die Kirche zu entfernen und dort eine attraktive Parkanlage zu schaffen. Nach großem Protest seitens der Marktbeschicker, die um ihre Kundschaft fürchten, hatte die Stadt auch eine zweite Planungsvariante vorgestellt, die den Erhalt von rund 70 Kurzzeitparkplätzen südlich und östlich der Kirche vorsieht. Die Parkdauer soll auf zwei Stunden begrenzt werden.

„Die angestrebte Lösung ist ein sehr guter Kompromiss zwischen dem Bedarf nach Kurzzeitparkplätzen einerseits und dem Ziel eine grüne Oase in der Stadt zu schaffen und die Wohnqualität rund um den Platz zu verbessern andererseits und wird beiden Zielen gerecht“, stellt Schalinsky fest. Mit der neuen Planungsvariante bliebe der Platz nach wie vor autofrei, da die Parkplätze nur am äußeren Rand vorgesehen seien. „Die attraktiven Quartiere, die in den letzten Jahren rund um den Platz geschaffen wurden, sind auch aus Sicht des Handels sehr wichtig, denn ihre Bewohner bringen auch Kaufkraft in die Innenstadt!“, bekräftigte Schalinsky.

Nach der Sommerpause wird sich erst der Magistrat und anschließend der Struktur- und Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung mit den beiden Varianten befassen. Im Rahmen eines Bürgerinformationswochenendes im Herbst in der Wallonisch-Niederländischen Kirche können Bürgerinnen und Bürger dann eigene Vorschläge einbringen. Die finale Abstimmung der Stadtverordneten über eine der Varianten ist für Dezember vorgesehen.

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